English Woman's Journal - Wirtschaftsfaktor Karneval: Fünfte Jahreszeit bringt zwei Milliarden Euro Umsatz

Wirtschaftsfaktor Karneval: Fünfte Jahreszeit bringt zwei Milliarden Euro Umsatz


Wirtschaftsfaktor Karneval: Fünfte Jahreszeit bringt zwei Milliarden Euro Umsatz
Wirtschaftsfaktor Karneval: Fünfte Jahreszeit bringt zwei Milliarden Euro Umsatz / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Der Karneval wird Kneipen, Hotels, Kostümgeschäften und dem öffentlichen Nahverkehr dieses Jahr einen Umsatz von fast zwei Milliarden Euro bescheren. "Wirtschaftliches Herz des Karnevals" ist dabei Köln, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Montag mitteilte. In der rheinischen Metropole werden 40 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet: 850 Millionen Euro.

Textgröße ändern:

Die Karnevalssaison beginnt am 11. November und geht bis Aschermittwoch, dem Beginn der Fastenzeit. Wegen des frühen Osterfests ist Aschermittwoch in diesem Jahr bereits am 18. Februar. Im vergangenen Jahr ging der Karneval bis zum 5. März.

Diese mit 100 Tagen "ungewöhnlich kurze Session" wird laut IW nicht den Umsatz des vergangenen Jahres erreichen, sondern mehr als 100 Millionen Euro darunterliegen. Die Session 2025 war 15 Tage länger.

Die Gastronomie profitiert am meisten vom Karneval: Sie kann laut der IW-Studie mit einem Umsatz von rund 900 Millionen Euro rechnen. Der Einzelhandel, der Kostüme, Süßigkeiten und andere Karnevalsartikel verkauft, macht damit rund 400 Millionen Euro Umsatz. Das IW führt auch Transportmittel wie Bus und Bahn mit fast 290 Millionen Euro Sonderumsätzen und Hotelübernachtungen mit 210 Millionen Euro auf. Rund 162 Millionen Euro werden mit dem Verkauf von Tickets für Veranstaltungen oder den Bau von Karnevalswagen gemacht.

IW-Ökonom Marc Scheufen lobte den Karneval als Wirtschaftsfaktor: "Karneval schafft für ein paar Tage Abstand von den schlechten Nachrichten und rückt das Gemeinsame in den Mittelpunkt." Das sei nicht nur gut für das eigene Wohlergehen, sondern auch für die Wirtschaft.

Das Institut untersuchte auch, in welcher Stadt die Hotelpreise während der Hauptkarnevalstage am stärksten ansteigen: Das ist Köln, wo ein Hotelzimmer in den Tagen fast 90 Euro mehr kostet als im Vergleichszeitraum (eine Woche vor Karneval und eine Woche danach). Der Aufschlag beträgt demnach rund 66 Prozent. In Düsseldorf und Mainz dagegen sinken die Hotelpreise während des Karnevals sogar leicht. "Das liegt unter anderem daran, dass Düsseldorf und Mainz vor allem Besucher aus der Region anziehen, während Köln zahlreiche Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland verzeichnet", erklärte das IW.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

"Warum tötet ihn keiner": Geldstrafe wegen Verunglimpfung von Bundespräsident

Wegen Verunglimpfung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist ein Mann in Rheinland-Pfalz zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Zweibrücken sprach den Angeklagten wegen Verunglimpfung des Bundespräsidenten und Billigung von Straftaten schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Laut Anklage ging es in dem Verfahren um einen Reaktion des Mannes in einem sozialen Netzwerk.

"Untröstlich": Cindy Crawford äußert sich erstmals seit Tod ihres Sohnes

Das frühere Supermodel Cindy Crawford hat sich erstmals öffentlich zum Tod ihres Sohnes Presley Gerber im Alter von nur 27 Jahren geäußert. "Wir sind untröstlich, unseren geliebten Sohn und Bruder verloren zu haben", schrieb Crawford am Sonntag im Namen ihrer Familie im Onlinedienst Instagram. Nach dem Tod von Presley Gerber im September in einer Entzugsklinik in Kalifornien hatte die Familie darum gebeten, in "dieser schweren Zeit" ihre Privatsphäre zu respektieren.

16. Auftritt in fünf Wochen: Céline Dion beendet Konzertreihe nahe Paris

Mit ihrem 16. Auftritt in fünf Wochen hat die kanadische Sängerin Céline Dion ihre Konzertreihe in Frankreich beendet. Die Gesangsdiva trat am Samstagabend vor mehr als 30.000 begeisterten Fans in der ausverkauften Plenitude Arena in Nanterre bei Paris auf.

Zweifel an Qualifikation: Neue Trump-Sprecherin bezeichnet sich dennoch als Anwältin

Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, bezeichnet sich trotz Zweifeln an ihrem Lebenslauf weiterhin als Anwältin - obwohl Interviewäußerungen der 41-Jährigen darauf schließen lassen, dass sie in den USA keine Anwaltszulassung hat. Dem Portal "Real Americas"s Voice" sagte sie am Donnerstag, sie habe sich für die Anwaltsprüfung angemeldet, sei dann aber wegen des bevorstehenden Umzugs mit ihrem Mann nach China "abgelenkt und überfordert" gewesen.

Textgröße ändern: