English Woman's Journal - Gesichtsliftings beliebt: Umfrage zu Schönheits-OPs zeigt Einfluss sozialer Medien

Gesichtsliftings beliebt: Umfrage zu Schönheits-OPs zeigt Einfluss sozialer Medien


Gesichtsliftings beliebt: Umfrage zu Schönheits-OPs zeigt Einfluss sozialer Medien
Gesichtsliftings beliebt: Umfrage zu Schönheits-OPs zeigt Einfluss sozialer Medien / Foto: Uwe Anspach - dpa/AFP/Archiv

Im Vergleich der beliebtesten Schönheitsoperationen führen Oberlidstraffungen die deutsche Statistik an. Wie die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) am Freitag zur Vorstellung einer aktuellen Patientenbefragung mitteilte, liegt der Eingriff am Auge in diesem Jahr mit 11,7 Prozent der Operationen kurz vor Behandlungen mit Botulinumtoxin (11,3 Prozent), auch unter dem Markennamen Botox bekannt.

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In allen Altersgruppen seien zudem Faltenunterspritzungen, Brustvergrößerungen und Bruststraffungen besonders beliebt. Insgesamt sei allerdings ein Trend zu operativen Gesichtsliftings zu beobachten. So machten Gesichts-, Hals-, Stirn- und Augenbrauenliftings zusammen 12,6 Prozent der schönheitschirurgischen Eingriffe aus.

Laut der Fachgesellschaft gaben mehr als 42 Prozent der Patientinnen und Patienten unter 30 an, seit mehr als drei Jahren unter ihrem Problem zu leiden, weitere 23,2 Prozent noch länger. Deren Behandlungswünsche seien daher nicht mit kurzlebigen Trends zu erklären. Häufig gehe es um Eingriffe an der Brust, Intim- und Nasenkorrekturen oder die Behandlung einer Gynäkomastie, also einer vergrößerten Brust beim Mann.

Dennoch zeigte sich ein Einfluss von sozialen Medien. Mehr als 20 Prozent der jüngeren Patientinnen und Patienten gaben demnach an, dass Beiträge in sozialen Netzwerken ihren Wunsch nach einem Eingriff verstärkten. Der Einfluss sozialer Medien ist damit angestiegen: 2021 fühlten sich erst neun Prozent der unter 30-Jährigen davon bei ihrer Entscheidung beeinflusst. In allen Altersgruppen der Befragten waren es 2026 fast 13 Prozent.

Michaela Montanari, Präsidentin der DGÄPC, betont dazu: "Ein Feed kann Wünsche wecken, aber keine medizinische Indikation stellen." Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten sei es, Erwartungen mit den individuellen Gegebenheiten abzugleichen und Risiken zu benennen. Wenn ein Eingriff nicht sinnvoll sei, müsse er abgelehnt werden.

Ch.Reilly--EWJ

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