English Woman's Journal - DAK-Umfrage zu Longevity: Innerer Schweinehund bremst oft Aktivitäten

DAK-Umfrage zu Longevity: Innerer Schweinehund bremst oft Aktivitäten


DAK-Umfrage zu Longevity: Innerer Schweinehund bremst oft Aktivitäten
DAK-Umfrage zu Longevity: Innerer Schweinehund bremst oft Aktivitäten / Foto: FREDERICK FLORIN - AFP/Archiv

Die meisten Deutschen wollen etwas für ihre persönliche Gesundheitsvorsorge tun und sich mehr bewegen, viele scheitern aber am Zeitmangel oder am inneren Schweinehund. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Umfrage der DAK-Gesundheit zum Thema Longevity.

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Fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) würden demnach regelmäßig Sport treiben oder mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren, um ihre gesunde Lebensspanne zu verlängern. 71 Prozent setzen auf die Pflege sozialer Kontakte. 62 Prozent würden gezielt ihr Gehirn trainieren.

Fast sechs von zehn Befragten (59 Prozent) sehen zudem die Verbesserung ihres Schlafs als wichtigen Ansatz für gesundes Altern. 44 Prozent könnten sich zudem die Nutzung sogenannter Wearables vorstellen, bei denen mithilfe einer Smartwatch oder von Gesundheitsapps etwa die Herzfrequenz oder der Schlaf überwacht werden.

Die Befragten nennen allerdings auch zahlreiche Gründe, die sie von aktiver Vorsorge abhalten. Zeitmangel stellt für 40 Prozent die größte Hürde dar. Weitere 35 Prozent führen fehlende Motivation oder mangelnde Disziplin an, wobei dies Männer mit 40 Prozent deutlich häufiger angeben als Frauen (30 Prozent). Zudem empfinden 22 Prozent Gesundheitsmaßnahmen als zu teuer, 16 Prozent zweifeln an deren Wirksamkeit.

Für fast jeden Zweiten (49 Prozent) gehört das Älterwerden schlichtweg zum natürlichen Lebensprozess. Sie sehen deshalb keinen Anlass, zusätzlich etwa für eine längere gesunde Lebensspanne zu tun.

Das Forsa-Institut befragte im August im Auftrag der DAK mehr als tausend Menschen zwischen 18 und 70 Jahren zum Thema Longevity. Jedem Zweiten ist das zumindest ein Begriff. Bei Longevity geht es nicht nur darum, älter zu werden, sondern auch, möglichst lange gesund und fit zu bleiben.

E.Cunningham--EWJ

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