English Woman's Journal - Trump verstärkt Vorgehen gegen Impfungen

Trump verstärkt Vorgehen gegen Impfungen


Trump verstärkt Vorgehen gegen Impfungen
Trump verstärkt Vorgehen gegen Impfungen / Foto: Jim WATSON - AFP

US-Präsident Donald Trump verstärkt sein Vorgehen gegen Impfungen: Er unterzeichnete am Montag im Weißen Haus ein Dekret mit neuen Impfempfehlungen. Darin wird unter anderem dazu aufgerufen, den Abstand zwischen Kindern verabreichten Impfungen zu vergrößern. Im Gegensatz zum Stand der medizinischen Forschung suggerierte Trump bei der Präsentation seines Dekrets zudem erneut mehrmals einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus.

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Der US-Präsident sprach vor Journalisten von Injektionen "in der Größe einer Limonadenflasche", die Kindern in den USA verabreicht würden. Wie genau er auf diesen Vergleich kam, führte er nicht aus. In dem von Trump unterzeichneten Text wird unter anderem empfohlen, die Impfungen gegen Masern, Röteln und Mumps voneinander zu trennen, anstatt sie wie allgemein üblich in einer einzigen Injektion zu verabreichen.

"Vor Jahrzehnten erhielten Kinder nur einen Bruchteil der heute geforderten Impfungen", führte Trump im Oval Office aus. "Damals waren die Menschen weitaus gesünder, und natürlich gab es die hohe Autismus-Rate nicht, die wir heute beobachten", fügte er hinzu. Überhaupt kam der Präsident bei der Vorstellung der neuen Impfempfehlungen mehrmals auf Autismus zu sprechen. Er schränkte allerdings zugleich ein: "Wir wissen nicht", wodurch dieser ausgelöst werde.

In den USA ist seit geraumer Zeit eine steigende Impfskepsis zu beobachten. Fachleute warnen vor einer Rückkehr potenziell tödlicher Krankheiten, die als weitgehend ausgerottet galten. Im vergangenen Jahr erlebten die USA den größten Masernausbruch seit mehr als 30 Jahren mit mehr als 1400 Fällen.

St.Reid--EWJ

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