English Woman's Journal - Ebola-Patient gesund aus Frankfurter Universitätsklinik entlassen

Ebola-Patient gesund aus Frankfurter Universitätsklinik entlassen


Ebola-Patient gesund aus Frankfurter Universitätsklinik entlassen
Ebola-Patient gesund aus Frankfurter Universitätsklinik entlassen / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Zwei Wochen nach seiner Aufnahme ist ein mit dem Ebolavirus infizierter Patient gesund aus der Universitätsklinik Frankfurt am Main entlassen worden. Der aus den USA stammende Patient wurde seit Mitte Juli auf einer Sonderisolierstation behandelt und konnte diese am Dienstag "vollständig erholt" und "symptomfrei" verlassen, wie die Klinik mitteilte.

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Es war der zweite US-Ebola-Patient aus der Demokratischen Republik Kongo, der in Deutschland zuletzt erfolgreich behandelt wurde. Ein erster aus US-Ebola-Patient war im Mai nach Deutschland gebracht und in der Berliner Charité behandelt worden. Später wurden auch die Ehefrau und die vier Kinder des Arztes aus dem Kongo nach Berlin gebracht. Anfang Juni konnte der Mann wieder gesund entlassen werden.

Die Demokratische Republik Kongo ist derzeit das Zentrum einer Ebola-Epidemie. Bislang wurden dort mehr als 3000 Infektionen registriert, von den 3075 offiziell bestätigten Erkrankten starben mehr als 1300 an der hochansteckenden Krankheit.

Das Ebola-Virus wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Infizierten übertragen. Hoch ansteckend sind auch die Leichen Verstorbener, oft wird das Virus daher bei Begräbnissen übertragen. Die aktuelle Epidemie wird von der erstmals 2007 nachgewiesenen seltenen Bundibugyo-Variante des Virus verursacht. Gegen sie gibt es keinen Impfstoff und keine gezielte Therapie.

Nach seiner Einlieferung in Frankfurt am 13. Juli konnte der Zustand des schwer an Ebola erkrankten Patienten mit Hilfe unterstützender Maßnahmen stabilisiert werden, wie die Klinik weiter erklärte. Bald darauf besserten sich auch die Symptome. Schon in der Vergangenheit wurde in Frankfurt ein Fall von Ebola erfolgreich behandelt. Insgesamt gibt es bundesweit sieben Sonderisolierstationen - neben Frankfurt etwa auch in Berlin, Hamburg und München.

F.Stewart--EWJ

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