English Woman's Journal - Wüst spricht sich für praxisnahe Umsetzung bei Krankschreibung ab erstem Tag aus

Wüst spricht sich für praxisnahe Umsetzung bei Krankschreibung ab erstem Tag aus


Wüst spricht sich für praxisnahe Umsetzung bei Krankschreibung ab erstem Tag aus
Wüst spricht sich für praxisnahe Umsetzung bei Krankschreibung ab erstem Tag aus / Foto: Malte Ossowski - picture-alliance/SVEN SIMON/SID/Archiv

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich nach dem Koalitionsbeschluss zur Attestpflicht für erkrankte Arbeitnehmer für eine praxisnahe Umsetzung ausgesprochen. Es gehe darum, "bei der Umsetzung" darauf zu achten, ob dies tatsächlich bedeute, "dass man am ersten Tag eine Krankschreibung braucht" oder "für den ersten Tag", sagte Wüst am Freitag in Düsseldorf vor Journalisten. Die sei "nicht nur ein sprachlicher Unterschied".

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Wüst verwies dabei auf Probleme, die sich aus einer starren Anwendung ergeben könnten. Für Menschen mit akuten Erkrankungen wie Migräne könne es "überhaupt nicht gut" sein, sofort eine Arztpraxis aufzusuchen, betonte Wüst. Bei einer Magen-Darm-Erkrankung könne ein früher Arztbesuch zudem auch "für alle anderen im Wartezimmer nicht so gut" sein.

Daher sei es womöglich klug, "wenn man es so regelt, dass man dann auch am zweiten oder dritten Tag der Erkrankung beim Arzt vorstellig" werden könne und sich die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung rückwirkend für die ersten Tage der Erkrankung ausstellen lasse, sagte Wüst.

Die Koalition in Berlin hatte sich am Mittwoch darauf geeinigt, dass künftig ab dem ersten Tag der Erkrankung die verpflichtende Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gesetzlich vorgeschrieben sein soll. Die genaue Ausgestaltung ist aber noch offen.

M.Stevenson--EWJ

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