English Woman's Journal - RKI: Cannabiskonsum bei jungen Männern steigt weiter an

RKI: Cannabiskonsum bei jungen Männern steigt weiter an


RKI: Cannabiskonsum bei jungen Männern steigt weiter an
RKI: Cannabiskonsum bei jungen Männern steigt weiter an / Foto: Jack TAYLOR - AFP/Archiv

Der Cannabiskonsum ist unter jungen Männern zwischen 18 und 25 Jahren zuletzt weiter gestiegen. Die Zunahme zeige sich bereits seit fast 20 Jahren und setze sich nach der Teillegalisierung der Droge fort, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht mit. Darin wurden die Auswirkungen der Teillegalisierung untersucht.

Textgröße ändern:

Ein unmittelbarer kurzfristiger Effekt auf die Verbreitung des Cannabiskonsums unter jungen Menschen fand sich ein Jahr nach der Teillegalisierung laut Studie nicht. 2025 gaben 4,6 Prozent der weiblichen und 7,2 Prozent der männlichen Jugendlichen an, Cannabis konsumiert zu haben. Bei jungen Frauen zwischen 18 und 25 Jahren waren es 18,8 Prozent, bei jungen Männern der selben Altersgruppe waren es 31,6 Prozent.

Insgesamt gaben damit 2025 mehr junge Männer an, Cannabis konsumiert zu haben, als 2023. Das ist nach RKI-Angaben aber keine neue Entwicklung. Der Trend bestehe seit 2008. Bei Jugendlichen und jungen Frauen gab es kaum Veränderungen zwischen 2023 und 2025. Für die Studie wurden zwischen April und Juli 2025 insgesamt 7001 Jugendliche und junge Erwachsene befragt. Cannabis wurde am 27. März 2024 teillegalisiert.

F.McKenzie--EWJ

Empfohlen

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Facharzttermine: Unionsfraktionschef Frei will kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, dringt auf kürzere Wartezeiten auf einen Facharzttermin für gesetzlich Versicherte. Manches im Gesundheitssystem werde als ungerecht empfunden oder sei tatsächlich ungerecht, sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). "Darum müssen wir uns kümmern. Ein Beispiel sind die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine."

Nach Lungenkrebs-OP: Papst Leo XIV. wird am Samstag aus Klinik entlassen

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation kann Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen. "Unter Berücksichtigung der Blutuntersuchungen, des heute Morgen angefertigten Röntgenbildes des Brustkorbs und der klinischen Gesamtbewertung ist der Heilige Vater als entlassungsfähig eingestuft worden", hieß es in einer vom Vatikan verbreiteten Mitteilung der behandelnden Ärzte. Der Papst werde am frühen Nachmittag in den Vatikan zurückkehren.

GKV-Chef kritisiert Benachteiligung gesetzlich Versicherter bei Arztterminen

Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, Oliver Blatt, hat gefordert, gesetzlich Versicherte bei der Vergabe von Arztterminen besserzustellen. Die 75 Millionen gesetzlich Versicherten finanzierten den allergrößten Teil der ärztlichen Honorare, sagte Blatt den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Trotzdem würden sie bei der Terminvergabe häufig gegenüber Privatpatienten benachteiligt. Das sei eine "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Textgröße ändern: