English Woman's Journal - Lauterbach rechnet durch Cannabis-Legalisierung mit Einbruch des Schwarzmarkts

Lauterbach rechnet durch Cannabis-Legalisierung mit Einbruch des Schwarzmarkts


Lauterbach rechnet durch Cannabis-Legalisierung mit Einbruch des Schwarzmarkts
Lauterbach rechnet durch Cannabis-Legalisierung mit Einbruch des Schwarzmarkts / Foto: Lillian SUWANRUMPHA - AFP/Archiv

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die geplante Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken verteidigt. Die "Vorzüge" einer Legalisierung unter der Voraussetzung der Kontrolle und Qualitätssicherung würden "klar überwiegen", sagte Lauterbach am Donnerstagabend in der Sendung "RTL Direkt". "Wenn wir die Kontrolle gewinnen und Sicherheit da hineinbringen wollen, dann ist die Legalisierung besser", betonte der Minister.

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Er rechne damit, dass eine Legalisierung den Schwarzmarkt bekämpfen könne. Dies sei "empirisch" belegt: "Wenn Erwachsene sich den Konsum leisten können, indem sie das Haschisch legal kaufen, dann bricht der Schwarzmarkt ein." Auf die Frage, ab wann legales Cannabis zum Verkauf angeboten werde, antwortete Lauterbach: "Das wird frühestens im nächsten Jahr so weit sein, dass man dann tatsächlich diese legalisierte Droge kaufen kann."

Lauterbach hatte sich am Donnerstag zum Abschluss einer Serie von Expertenanhörungen klar für eine straffreie kontrollierte Abgabe des Rauschmittels ausgesprochen. Die Ampel-Parteien hatten die kontrollierte Cannabis-Freigabe in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart. Bis Jahresende wollen sie einen Gesetzentwurf vorlegen; nach vier Jahren sollen die Ergebnisse evaluiert werden. Die meisten Bundesländer verzichten bereits auf eine Strafverfolgung bei dem Besitz geringer Mengen Cannabis.

N.Macleod--EWJ

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