English Woman's Journal - TUI rechnet im laufenden Geschäftsjahr wieder mit Gewinn

TUI rechnet im laufenden Geschäftsjahr wieder mit Gewinn


TUI rechnet im laufenden Geschäftsjahr wieder mit Gewinn
TUI rechnet im laufenden Geschäftsjahr wieder mit Gewinn / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Der Reiseanbieter TUI rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einer Rückkehr in die Gewinnzone. "2022 wird ein gutes Geschäftsjahr mit einem starken Reisesommer", erklärte der Vorstandsvorsitzende Fritz Joussen am Mittwoch. Die Pandemie hatte dem Reiseunternehmen Milliardenverluste beschert, nun gehe es aber "deutlich voran". Der Konzern werde wieder profitabel werden.

Textgröße ändern:

Pauschalreisen und Kreuzfahrten, Teil des Kerngeschäfts von TUI, waren während der Pandemie weitestgehend zum Erliegen gekommen. Im Geschäftsjahr 2020/2021 verbuchte das Unternehmen deshalb einen Verlust von 2,48 Milliarden Euro. Im vorangegangenen Geschäftsjahr war der Verlust mit 3,1 Milliarden Euro noch deutlicher ausgefallen.

Die Reiselust der Menschen nehme nun aber wieder deutlich zu, erklärte Joussen. "Bei der Auslastung unserer Kapazitäten erreichen wir nahezu den Vor-Corona-Wert von 2019.". Im ersten Quartal 2022 verzeichnete der Konzern 1,9 Millionen Gäste, zehn Mal so viel wie im Vorjahresquartal. Auch die Buchungszahlen geben Grund zur Hoffnung: Für den Sommer 2022 seien bereits 85 Prozent der Buchungszahlen des Vorkrisenniveaus erreicht, erklärte TUI.

Zudem zahlen die Kunden im Schnitt mehr für ihre Reisen: Die Durchschnittspreise im Sommer 2022 stiegen um 20 Prozent, in seinem zweiten Geschäftsquartal von Januar bis März machte TUI somit 2,1 Milliarden Euro Umsatz. Das war neun Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum.

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus

Die Kassenärzte in Deutschland erwarten, dass gesetzlich Versicherte ab kommendem Jahr deutlich länger auf einen Arzttermin als bisher warten müssen. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, verwies dazu in der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) auf die Kürzung von Mitteln für die ambulante Versorgung. Dadurch seien "mehr als 50 Millionen Termine" gestrichen worden. Die Terminnot werde sich daher weiter verschärfen, sagte Gassen.

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Facharzttermine: Unionsfraktionschef Frei will kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, dringt auf kürzere Wartezeiten auf einen Facharzttermin für gesetzlich Versicherte. Manches im Gesundheitssystem werde als ungerecht empfunden oder sei tatsächlich ungerecht, sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). "Darum müssen wir uns kümmern. Ein Beispiel sind die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine."

Nach Lungenkrebs-OP: Papst Leo XIV. wird am Samstag aus Klinik entlassen

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation kann Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen. "Unter Berücksichtigung der Blutuntersuchungen, des heute Morgen angefertigten Röntgenbildes des Brustkorbs und der klinischen Gesamtbewertung ist der Heilige Vater als entlassungsfähig eingestuft worden", hieß es in einer vom Vatikan verbreiteten Mitteilung der behandelnden Ärzte. Der Papst werde am frühen Nachmittag in den Vatikan zurückkehren.

Textgröße ändern: