English Woman's Journal - Falschgeld in Nennwert von 90.000 Euro in Schleswig-Holstein beschlagnahmt

Falschgeld in Nennwert von 90.000 Euro in Schleswig-Holstein beschlagnahmt


Falschgeld in Nennwert von 90.000 Euro in Schleswig-Holstein beschlagnahmt
Falschgeld in Nennwert von 90.000 Euro in Schleswig-Holstein beschlagnahmt / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Bei einer Durchsuchung in Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein haben Ermittler Falschgeld im Nennwert von 90.000 Euro beschlagnahmt. Wie das Landeskriminalamt in Kiel mitteilte, gelang der Fund bei der Durchsuchung der Wohnung eines 27-Jährigen am Mittwoch. Dem Mann wird demnach vorgeworfen, das Falschgeld selbst hergestellt und in Umlauf gebracht zu haben.

Textgröße ändern:

Bei der Durchsuchung wurde auch eine größere Menge an zunächst unbekannten Chemikalien in offenen Behältnissen entdeckt, so dass vorsorglich auch Einsatzkräfte der Feuerwehr hinzugezogen wurden. Die Feuerwehr identifizierte diverse Brennstoffe, darunter Benzin, Brennspiritus und Gaskartuschen. Diese wurden von den Einsatzkräften fachgerecht abtransportiert.

Der Mann war aufgeflogen, nachdem er mehrfach Pizza bestellt und diese jeweils mit Falschgeld bezahlt hatte. Ersten Ermittlungen zufolge soll er das Falschgeld - überwiegend 500-Euro-Scheine - mit entsprechenden Notenabbildungen und Hologramm-Aufklebern selbst hergestellt haben. Den Beschuldigten erwartet nun ein Verfahren wegen des Verdachts der Herstellung und des Inverkehrbringens.

F.McKenzie--EWJ

Empfohlen

Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze

Der Herbststurm "Luise" hat am Freitag im Westen und Südwesten Deutschlands für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr und zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Nastätten in Rheinland-Pfalz kippte auf einem Stadtfest ein Gestell um, dabei wurden ein 58-Jähriger und ein 72-Jähriger schwer verletzt. Beide wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom

Hunderte Verletzte, entwurzelte Bäume, zehntausende Haushalte ohne Strom: Der Taifun "Champi" ist über Taiwan hinweggefegt und hat dabei erhebliche Schäden in dem Inselstaat angerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben der Behörden am Samstag daran, die Stromversorgung für rund 56.000 Haushalte wiederherzustellen. Seit Donnerstag, als die ersten Warnungen vor dem Taifun ausgegeben wurden, kam ein Mensch ums Leben und etwa 500 weitere wurden verletzt.

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Textgröße ändern: