English Woman's Journal - Nobelpreisträgerin Yousafzai bei Opfern der Monsun-Regenfälle in Pakistan

Nobelpreisträgerin Yousafzai bei Opfern der Monsun-Regenfälle in Pakistan


Nobelpreisträgerin Yousafzai bei Opfern der Monsun-Regenfälle in Pakistan
Nobelpreisträgerin Yousafzai bei Opfern der Monsun-Regenfälle in Pakistan / Foto: - - Chief Minister House Office of Sindh Province/AFP

Die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat am Mittwoch Opfer der Monsun-Regenfälle in ihrem Heimatland Pakistan besucht. "Das Ausmaß der Zerstörung ist erschreckend", erklärte sie nach ihrem Besuch in Flüchtlingslagern in der Provinz Sindh. Die psychosozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Menschen, vor allem auf Frauen und Kinder, seien immens. Ihre Stiftung will die Fluthilfe in Pakistan mit bis zu 700.000 Dollar unterstützen.

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Heftige Monsun-Regenfälle hatten im Sommer ein Drittel des Landes unter Wasser gesetzt, acht Millionen Menschen wurden obdachlos. Yousafzai traf in den Flüchtlingslagern in Sindh mit Familien zusammen, die aus ihren überfluteten Dörfern geflohen waren.

Yousafzai war 15 Jahre alt, als die pakistanischen Taliban ihr wegen ihrer Kampagne für die Bildung von Mädchen in den Kopf schossen. Der Angriff auf sie wurde am 9. Oktober 2021 verübt. Sie wurde damals schwer verletzt in eine Klinik nach Großbritannien gebracht, wo sie überlebte.

Yousafzai wuchs in der Stadt Mingora im extrem konservativen Swat-Tal auf, das sich in der Nähe der Grenze zu Afghanistan befindet. Es war das zweite Mal, dass sie ihre Heimat Pakistan nach dem Angriff vor zehn Jahren besuchte. Mit dem Friedensnobelpreis wurde sie 2014 ausgezeichnet.

E.Cunningham--EWJ

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