English Woman's Journal - 33 Männer im Videochat beim Masturbieren gefilmt - Anklage wegen Erpressung

33 Männer im Videochat beim Masturbieren gefilmt - Anklage wegen Erpressung


33 Männer im Videochat beim Masturbieren gefilmt - Anklage wegen Erpressung
33 Männer im Videochat beim Masturbieren gefilmt - Anklage wegen Erpressung / Foto: Michael Bocchieri - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Nach der Erpressung von 33 Männern, die in Videochats beim Masturbieren gefilmt wurden, ist in München ein 24 Jahre alter Mann angeklagt worden. Der aus der Elfenbeinküste stammende und in München lebende Angeschuldigte soll Teil einer aus dem afrikanischen Land agierenden Bande gewesen sein, die auf diese Weise mindestens 295.000 Euro von Männern in Europa erpresst haben soll, wie die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg angesiedelte Zentralstelle Cybercrime Bayern am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Der Tatverdächtige sitzt seit März in Untersuchungshaft. Ihm werden banden- und gewerbsmäßige Erpressung in 24 vollendeten und neun versuchten Fällen vorgeworfen. Er soll die erpressten Gelder laut Anklage kassiert und weitergeleitet haben.

Die Bande agierte demnach seit Ende 2019. In allen Fällen sollen die Täter über Datingportale und soziale Netzwerke den Kontakt zu den betroffenen Männern initiiert haben. Sie seien dort von Frauen angeschrieben worden, dei ein Interesse an den Männern auf sexueller Basis suggerierten.

Im Anschluss sei die Kommunikation in Videochats fortgesetzt worden. Die Frauen hätten sich ausgezogen und sexuelle Handlungen an sich vollzogen und die Männer dann aufgefordert, dies auch zu tun. Dieser Aufforderung seien die Männer gefolgt und dabei ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung gefilmt worden.

Im Anschluss seien den Männern die Videosequenzen vorgespielt worden, wobei sie zur Überweisung von Geld aufgefordert worden seien. Andernfalls sollten die Videos online gestellt oder gezielt an Freunde und Kontaktpersonen der Geschädigten geschickt werden.

Für den Kontakt zu den Männern, die Videoaufnahmen und das Abnötigen der Geldbeträge seien Täter aus der Elfenbeinküste verantwortlich gewesen. Über die Bankkonten des Angeklagten seien 70.000 Euro geflossen. Den Anklägern zufolge gab es zahlreiche weitere Geschädigte im Ausland, die aber nicht zu ermitteln waren.

N.Macleod--EWJ

Empfohlen

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen mehrstöckigen Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi werden mehrere Todesopfer befürchtet. Das Unglück habe sich am Freitag in dem Stadtteil Eastleigh ereignet, teilte das Rote Kreuz im Onlinedienst X mit. Örtliche Medien berichteten von möglichen Opfern unter den Trümmern. Auf Bildern vom Unglücksort war eine große Menschenmenge zu sehen. Örtlichen Medien zufolge kam es nach dem Einsturz zu Plünderungen.

Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben

Weil er einem Beamten über Jahre hinweg trotz voller Bezüge keine Arbeitsaufträge gegeben haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen ehemaligen Verbandsbürgermeister aus Rheinland-Pfalz erhoben. Ihm wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. In dem Zusammenhang erhob sie eine weitere Anklage gegen einen zwischenzeitlich suspendierten leitenden Beamten der Verbandsgemeinde wegen Untreue.

Textgröße ändern: