English Woman's Journal - Bitkom: Klassisches Fernsehen trotz Streaming-Booms immer noch beliebt

Bitkom: Klassisches Fernsehen trotz Streaming-Booms immer noch beliebt


Bitkom: Klassisches Fernsehen trotz Streaming-Booms immer noch beliebt
Bitkom: Klassisches Fernsehen trotz Streaming-Booms immer noch beliebt / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Trotz des Booms von Streamingangeboten ist das klassische Fernsehen nach wie vor eine feste Größe auf dem Unterhaltungsmarkt. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Digitalverbands Bitkom gaben 91 Prozent an, zumindest hin und wieder klassisches Fernsehen über Kabel, Satellit oder Antenne zu schauen.

Textgröße ändern:

Die Zuschauer werden allerdings älter. Während mit 97 Prozent nahezu alle Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren noch lineares Fernsehen schauen, tun dies unter den 16- bis 29-Jährigen 80 Prozent noch hin und wieder. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind dies 89 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen 95 Prozent.

Für viele Menschen gehören demnach gestreamte Filme, Clips oder Serien inzwischen zum Alltag. Mit 75 Prozent sehen insgesamt drei Viertel aller Befragten Videos im Netz. Im Jahr 2021 waren es noch 70 Prozent. 38 Prozent derjenigen, die Videos im Internet streamen, tun dies täglich, weitere 46 Prozent mehrmals pro Woche.

Außer den Streamingangeboten der Fernsehsender legten im Vergleich zu 2021 alle Streamingmöglichkeiten auf diversen Plattformen und Portalen weiter an Beliebtheit zu. Zwar schauen 71 Prozent noch zeitversetzt im linearen Fernsehen bereits gelaufene Sendungen, das Angebot büßte demnach gegenüber dem Vorjahr aber sechs Prozentpunkte ein.

Livestreams des aktuellen Programms von linearen Fernsehsendern schauen 37 Prozent – ein Minus von sieben Prozentpunkten. Im Auftrag von Bitkom wurden 1163 Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren befragt.

M.Campbel--EWJ

Empfohlen

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen mehrstöckigen Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi werden mehrere Todesopfer befürchtet. Das Unglück habe sich am Freitag in dem Stadtteil Eastleigh ereignet, teilte das Rote Kreuz im Onlinedienst X mit. Örtliche Medien berichteten von möglichen Opfern unter den Trümmern. Auf Bildern vom Unglücksort war eine große Menschenmenge zu sehen. Örtlichen Medien zufolge kam es nach dem Einsturz zu Plünderungen.

Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben

Weil er einem Beamten über Jahre hinweg trotz voller Bezüge keine Arbeitsaufträge gegeben haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen ehemaligen Verbandsbürgermeister aus Rheinland-Pfalz erhoben. Ihm wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. In dem Zusammenhang erhob sie eine weitere Anklage gegen einen zwischenzeitlich suspendierten leitenden Beamten der Verbandsgemeinde wegen Untreue.

Textgröße ändern: