English Woman's Journal - Bewährungsstrafe für Lastwagenfahrer nach Trunkenheitsfahrt durch Fürth

Bewährungsstrafe für Lastwagenfahrer nach Trunkenheitsfahrt durch Fürth


Bewährungsstrafe für Lastwagenfahrer nach Trunkenheitsfahrt durch Fürth
Bewährungsstrafe für Lastwagenfahrer nach Trunkenheitsfahrt durch Fürth / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Sieben Monate nach seiner Horrorfahrt durch Fürth im Vollrausch ist ein Lastwagenfahrer wieder auf freiem Fuß. Das Amtsgericht Fürth verurteilte den Mann am Montag zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und ordnete gleichzeitig die Aufhebung des seit Februar bestehenden Haftbefehls an, wie ein Gerichtssprecher auf Anfrage sagte.

Textgröße ändern:

Zugunsten des zur Tatzeit 50-Jährigen sprach demnach seine von einem Gutachter bestätigte verminderte Schuldfähigkeit wegen der starken Alkoholisierung mit mehr als zwei Promille. Außerdem habe der Mann sich "sehr, sehr reuig" gezeigt, sagte der Gerichtssprecher. Am letzten Verhandlungstag entschuldigte er sich demnach nochmals bei allen fünf Menschen, die bei seiner Fahrt Verletzungen erlitten hatten.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von drei Jahren ohne Bewährung gefordert, die Verteidigung eine Bewährungsstrafe von 21 Monaten. Der Lastwagenfahrer war wegen fahrlässiger und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs, verschiedener Körperverletzungsdelikte, Brandstiftung und Unfallflucht angeklagt.

Der Fahrer war am 8. Februar trotz eines Alkoholwerts von gut zwei Promille in Fürth mit dem mit 26 Tonnen Stahlmaschinenteilen beladenen Lastwagen zu einer Lieferung nach Köln gestartet. In der Folge verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammte eine Reihe geparkter Autos, wodurch diese in Brand gerieten. Das Feuer schlug unter anderem auf ein Mehrfamilienhaus über. Insgesamt wurden bei der Fahrt 31 Autos und neun Häuser beschädigt, der Gesamtschaden erreichte über 800.000 Euro.

K.Marshall--EWJ

Empfohlen

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen mehrstöckigen Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi werden mehrere Todesopfer befürchtet. Das Unglück habe sich am Freitag in dem Stadtteil Eastleigh ereignet, teilte das Rote Kreuz im Onlinedienst X mit. Örtliche Medien berichteten von möglichen Opfern unter den Trümmern. Auf Bildern vom Unglücksort war eine große Menschenmenge zu sehen. Örtlichen Medien zufolge kam es nach dem Einsturz zu Plünderungen.

Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben

Weil er einem Beamten über Jahre hinweg trotz voller Bezüge keine Arbeitsaufträge gegeben haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen ehemaligen Verbandsbürgermeister aus Rheinland-Pfalz erhoben. Ihm wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. In dem Zusammenhang erhob sie eine weitere Anklage gegen einen zwischenzeitlich suspendierten leitenden Beamten der Verbandsgemeinde wegen Untreue.

Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan "zutiefst verstört" über Vorwürfe gegen ihren Vater

Meghan Markle, Ehefrau des britischen Prinzen Harry, hat sich erschüttert über Kinderpornografie-Vorwürfe gegen ihren Vater geäußert und zugleich eingeräumt, dass sie seit Jahren von dem Verdacht weiß. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung äußerte sich die 45-jährige frühere US-Schauspielerin "zutiefst verstört" über die Vorwürfe, die britische Medien zuvor öffentlich gemacht hatten. Nachdem sie 2018 von derartigen Anschuldigungen erfahren habe, habe sie einen Kontakt zwischen ihren Kindern und ihrem Vater verhindert.

Textgröße ändern: