English Woman's Journal - Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendlichen in Mailand

Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendlichen in Mailand


Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendlichen in Mailand
Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendlichen in Mailand / Foto: Piero CRUCIATTI - AFP

In Mailand ist es am Sonntag den zweiten Tag in Folge zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei gekommen. Aus den Reihen größtenteils schwarz gekleideter Randalierer wurden rund um den zentralen Domplatz der norditalienischen Metropole Flaschen auf die Einsatzkräfte und auf Polizeiautos geworfen. Zudem wurden Geschäfte geplündert sowie Fahrzeuge in Brand gesetzt.

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Die Polizei setzte ihrerseits Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Gruppen auf dem Platz auseinanderzutreiben. Bürgermeister Giuseppe Sala berichtete von "zerschlagenen Schaufenstern, geplünderten Läden und verängstigten Einwohnern".

Die Ausschreitungen hatten am Samstag am Rande einer Demonstration gegen die hohen Lebenskosten begonnen - manche Beobachter zogen Vergleiche zu den Gewaltausbrüchen in Frankreich bei ähnlichen Protesten. Auch in den italienischen Städten Bologna und Turin kam es am Samstag am Rande von Demonstrationen zu Ausschreitungen. Die Polizei nahm laut dem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa allein in Mailand seit Samstag rund 70 Menschen fest.

Ministerpräsidentin Giorgia Meloni berief für Montag eine Sitzung mit den Sicherheitskräften ein. Sie sprach von "Gewalttätern, die Demonstrationen ausnutzen, um Chaos zu verbreiten, diejenigen anzugreifen, die für die Sicherheit sorgen, und ganze Städte in Geiselhaft zu nehmen". Zu demonstrieren sei ein verbrieftes Recht, schrieb sie am Samstag auf X. "Unsere Städte zu verwüsten, ist keins."

D.W.Robertson--EWJ

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Nächtliche Ausgangssperren in Paris und anderen französischen Städten verfügt

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich haben erste Städte nächtliche Ausgangssperren verhängt. Diese sollten unter anderem in einigen Vierteln von Paris von Montagabend 23.00 Uhr bis Dienstagmorgen 6.00 Uhr gelten, wie die Polizeipräfektur der Hauptstadt ankündigte. Bereits ab 20.00 Uhr gelte in den Brennpunkten der Ausschreitungen vom Wochenende ein Demonstrationsverbot.

Erste französische Städte verhängen nächtliche Ausgangssperren

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich haben erste Städte nächtliche Ausgangssperren verhängt. Wie das Büro von Premierminister Sébastien Lecornu mitteilte, gelten diese unter anderem in der nördlichen Großstadt Lille von Montagabend um 20.00 Uhr bis Dienstagmorgen um 6.00 Uhr. Weitere Kommunen in der Region verhängten ähnliche Maßnahmen. Laut Lecornu sollen durch die lokalen Ausgangssperren Geschäfte vor Plünderungen geschützt werden.

Sachsen-Anhalt: Einziehung von Jagdschein bei AfD-Mitglied laut Gericht rechtens

Die Einziehung eines Jagdscheins und der Widerruf einer Waffenbesitzkarte bei zwei AfD-Mitgliedern ist aus Sicht des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Sachsen-Anhalt rechtens gewesen. Die Mitgliedschaft in dem vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt löse "die gesetzliche Regelvermutung der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit" aus, wie ein OVG-Sprecher am Montag in Magdeburg mitteilte. Die Beschwerden der beiden Mitglieder wurden am Freitag Verfahren um vorläufigen Rechtsschutz zurückgewiesen.

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