English Woman's Journal - Mannheim: 25-Jähriger nach gewaltsamem Tod einer Frau festgenommen

Mannheim: 25-Jähriger nach gewaltsamem Tod einer Frau festgenommen


Mannheim: 25-Jähriger nach gewaltsamem Tod einer Frau festgenommen
Mannheim: 25-Jähriger nach gewaltsamem Tod einer Frau festgenommen

Nach einem Brand in einer Café-Bar im Mannheimer Quadrat G5 ermittelt eine mehr als 60-köpfige Sonderkommission wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts. Ein 25-Jähriger wurde festgenommen.

Textgröße ändern:

Drei Tage nach dem Fund einer toten Frau in einer ausgebrannten Café-Bar in der Mannheimer Innenstadt haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen 25-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Gegen ihn besteht dringender Verdacht eines vollendeten Tötungsdelikts.

Bei der Toten handelt es sich nach Angaben der Ermittler um eine 30 Jahre alte syrische Staatsangehörige. Erste Ergebnisse der Obduktion zufolge starb sie infolge massiver äußerer Gewalteinwirkung. Hinweise darauf, dass die Frau und der Verdächtige einander zuvor kannten, lagen zunächst nicht vor.

Die Feuerwehr hatte die Frau am Donnerstagmorgen während der Löscharbeiten in den Gasträumen der Bar im Quadrat G5 gefunden. Ein Zeuge hatte das Feuer gegen 2.45 Uhr bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Das Lokal war zu diesem Zeitpunkt geschlossen und stark verraucht.

Nachdem die Kriminalpolizei Anzeichen für ein mögliches Kapitalverbrechen festgestellt hatte, richtete die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg die Sonderkommission „Funke“ mit mehr als 60 Beamtinnen und Beamten ein. Sie untersucht sowohl die Todes- als auch die Brandursache.

Bewohner des betroffenen Hauses und eines Nachbargebäudes mussten ihre Wohnungen während des Einsatzes verlassen, konnten aber noch am Donnerstag zurückkehren. Weitere Verletzte wurden nicht gemeldet. Nach Angaben der Polizei gab es zunächst keinen Hinweis auf einen Zusammenhang mit der kriminellen Organisation „Daltons“, die mit mehreren Bränden im Frühsommer in Verbindung gebracht worden war.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet Personen, die in der Nacht zum Donnerstag im Bereich des Quadrats G5 Verdächtiges beobachtet haben, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon zu melden.

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

Papst Leo XIV. spricht nach Telefonat mit Putin auch mit Selenskyj

Wenige Tage nach seinem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hat Papst Leo XIV. am Montag auch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj gesprochen. "Der Heilige Vater erinnerte an die ernste Lage in der Stadt Oleschky in der Region Cherson und bezog sich auf seine Bitte um eine humanitäre Waffenruhe, die er dem Präsidenten der Russischen Föderation unterbreitet hatte", teilte der Vatikan mit.

Nächtliche Ausgangssperren in Paris und anderen französischen Städten verfügt

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich haben erste Städte nächtliche Ausgangssperren verhängt. Diese sollten unter anderem in einigen Vierteln von Paris von Montagabend 23.00 Uhr bis Dienstagmorgen 6.00 Uhr gelten, wie die Polizeipräfektur der Hauptstadt ankündigte. Bereits ab 20.00 Uhr gelte in den Brennpunkten der Ausschreitungen vom Wochenende ein Demonstrationsverbot.

Erste französische Städte verhängen nächtliche Ausgangssperren

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich haben erste Städte nächtliche Ausgangssperren verhängt. Wie das Büro von Premierminister Sébastien Lecornu mitteilte, gelten diese unter anderem in der nördlichen Großstadt Lille von Montagabend um 20.00 Uhr bis Dienstagmorgen um 6.00 Uhr. Weitere Kommunen in der Region verhängten ähnliche Maßnahmen. Laut Lecornu sollen durch die lokalen Ausgangssperren Geschäfte vor Plünderungen geschützt werden.

Sachsen-Anhalt: Einziehung von Jagdschein bei AfD-Mitglied laut Gericht rechtens

Die Einziehung eines Jagdscheins und der Widerruf einer Waffenbesitzkarte bei zwei AfD-Mitgliedern ist aus Sicht des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Sachsen-Anhalt rechtens gewesen. Die Mitgliedschaft in dem vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt löse "die gesetzliche Regelvermutung der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit" aus, wie ein OVG-Sprecher am Montag in Magdeburg mitteilte. Die Beschwerden der beiden Mitglieder wurden am Freitag Verfahren um vorläufigen Rechtsschutz zurückgewiesen.

Textgröße ändern: