English Woman's Journal - Nach nur einer Woche: Trumps Pressesprecherin Zacharia muss gehen

Nach nur einer Woche: Trumps Pressesprecherin Zacharia muss gehen


Nach nur einer Woche: Trumps Pressesprecherin Zacharia muss gehen
Nach nur einer Woche: Trumps Pressesprecherin Zacharia muss gehen / Foto: Jim WATSON - AFP/Archiv

Debakel für US-Präsident Donald Trump: Seine neue Pressesprecherin Katie Zacharia muss nur eine Woche nach ihrer Ernennung gehen. Trump sagte am Freitag in Washington, er habe Zacharia geraten, ihren Verbleib auf dem Posten zu "überdenken". Ein Mitarbeiter des Weißen Haus bestätigte danach auf AFP-Anfrage, dass sie ausscheidet. Die Juristin war wegen Falschangaben zu ihrem Lebenslauf unter Druck geraten.

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Zacharia hatte in einem Interview mit dem Sender Fox News eingeräumt, dass sie durch die Anwaltsprüfung gefallen war. Dennoch bezeichnete sich die studierte Juristin als Rechtsanwältin. Sie war in der Vergangenheit selbst bei Fox News als Kommentatorin aufgetreten.

Trump hatte Zacharia erst vergangene Woche Freitag zur Nachfolgerin von Karoline Leavitt ernannt, die ihren Rücktritt mit ihrer Familie begründet hatte. Die neue Sprecherin fiel bei ihrem ersten, nur 14 Minuten langen Auftritt vor Journalisten am Dienstag zudem mit peinlichen Versprechern auf und wirkte schlecht vorbereitet.

Trump gab den Medien die Schuld an dem Debakel: Sie seien "sehr schlecht" mit seiner neuen Sprecherin umgegangen, sagte er. Mit einem schnellen Ausscheiden würde Zacharia den Rekord brechen, den der frühere Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci in Trumps erster Amtszeit aufgestellt hatte: Er musste den Posten 2017 nach noch nicht einmal elf Tagen räumen.

Trump hatte Zacharia bei ihrer Ernennung vor einer Woche als "loyale und brillante Unterstützerin" gelobt. Außerdem sei sie "ein hingebungsvoller Fan und Mitglied" seiner Bewegung Make America Great Again (Macht Amerika wieder großartig), kurz Maga. Bevor sie Sprecherin des Weißen Hauses wurde, arbeitete Zacharia als Kommunikationsberaterin bei Trumps Medienunternehmen, das die Präsidenten-Plattform Truth Social betreibt.

"Komplett falsch" nannte Trump indes einen Bericht von "Politico", es gebe in seinem Umfeld Zweifel an seiner Stabschefin Susie Wiles. "Susie ist hier, und sie wird es noch eine lange Zeit bleiben", sagte Trump.

Ch.Anderson--EWJ

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