English Woman's Journal - Schusswaffenvorfall an US-Schule: Waffenlobby würdigt Einsatz von bewaffnetem Zeugen

Schusswaffenvorfall an US-Schule: Waffenlobby würdigt Einsatz von bewaffnetem Zeugen


Schusswaffenvorfall an US-Schule: Waffenlobby würdigt Einsatz von bewaffnetem Zeugen
Schusswaffenvorfall an US-Schule: Waffenlobby würdigt Einsatz von bewaffnetem Zeugen / Foto: Payton Bruni - AFP

Nach dem Schusswaffenvorfall mit vier Toten an einer Schule in Oregon hat die US-Waffenlobbyorganisation National Rifle Association (NRA) dem bewaffneten Augenzeugen Lob gezollt, der den Angreifer am Tatort erschossen hatte. "Die schreckliche Gewalttat, die sich gestern in Oregon zugetragen hat, zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gesetzestreue, bewaffnete Bevölkerung ist", erklärte die NRA am Freitag im Onlinedienst X.

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Das Handeln des Augenzeugen veranschauliche "den Heldenmut gewöhnlicher Bürger, die bereit und in der Lage sind, einzugreifen, wenn unschuldige Leben auf dem Spiel stehen", hieß es in dem Beitrag weiter.

Ein 16-Jähriger hatte am Donnerstag in einer Grundschule in der Stadt Bend drei Kinder und einen Lehrer erschossen. Ein weiteres Kind und ein Lehrer wurden lebensgefährlich verletzt. Der Angreifer wurde nach Polizeiangaben von einem Anwohner erschossen, der ihn beim Betreten der Schule gesehen hatte und ihm gefolgt war.

Der Vorfall löste erneut eine Debatte über Waffengewalt in den USA aus, wo Waffenbesitz weit verbreitet ist und die Zahl der durch Schusswaffen verursachten Todesfälle zu den höchsten in den Industrieländern zählt.

"Die durch Waffengewalt ausgelöste Krise in Amerika kostet unsere Kindern das Leben. Jetzt reicht es", erklärte Organisation zur Prävention von Waffengewalt Giffords auf X.

In diesem Jahr hat es nach Angaben der Aktivistengruppe Gun Violence Archive in den USA bereits mehr als 360 Massenschießereien gegeben. Dabei handelt es sich laut Definition der Organisation um Vorfälle, bei denen mindestens vier Personen erschossen werden - der Schütze nicht mitgezählt. In der Bevölkerung herrscht breite Unterstützung für strengere Kontrollen beim Kauf von Schusswaffen, die NRA lehnt dies jedoch ab.

K.Marshall--EWJ

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