English Woman's Journal - Gestohlene Renoir-Bilder: Ermittlungsverfahren gegen 29-jährigen Hauptverdächtigen

Gestohlene Renoir-Bilder: Ermittlungsverfahren gegen 29-jährigen Hauptverdächtigen


Gestohlene Renoir-Bilder: Ermittlungsverfahren gegen 29-jährigen Hauptverdächtigen
Gestohlene Renoir-Bilder: Ermittlungsverfahren gegen 29-jährigen Hauptverdächtigen / Foto: Valery HACHE - AFP/Archiv

Gut einen Monat nach dem Diebstahl von Renoir-Gemälden aus einem Museum in Südfrankreich ist gegen den 29-jährigen Hauptverdächtigen ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. "Nach Angaben der Ermittler hat er eine zentrale Rolle bei dem Einbruch gespielt", sagte sein Verteidiger Jean-Denis Flori am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Seinem Mandanten werde "Diebstahl mit einer organisierten Bande und Bildung einer kriminellen Vereinigung" zur Last gelegt.

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Laut dem Verteidiger wurde der Verdächtige anhand von DNA-Spuren auf einer Hülle überführt, in der zwei der Anfang September gestohlenen Renoir-Bilder eingepackt worden seien. Der Bürgermeister von Cagnes-sur-Mer, Bryan Masson, hatte am Freitag mitgeteilt, dass die zwei von den Einbrechern mitgenommenen Gemälde wiedergefunden worden seien. Zum Fundort der Werke und zu ihrem Zustand machte er keine Angaben.

Bei dem Einbruch in das Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer in der Nähe von Nizza waren am 8. September vier Gemälde im Wert von insgesamt neun Millionen Euro entwendet worden. Die Diebe durchtrennten die Halterungen der Bilderrahmen mit Metallsägen. Zwei der Bilder ließen sie auf der Flucht vor der durch die Alarmanlage herbeigerufenen Polizei im Garten des Museums zurück, die beiden anderen nahmen sie mit.

Im Zuge der Ermittlungen wurden insgesamt sechs Verdächtige festgenommen. Laut Flori wurde ein zweiter Dieb am Samstag ebenfalls einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Auch der mutmaßliche Hehler, bei dem die zwei entwendeten Renoir-Bilder gefunden wurden, wurde demnach gefasst.

Die zuständige Staatsanwaltschaft von Marseille äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht dazu. Für Montag plant sie zusammen mit der nationalen Polizeidirektion eine Pressekonferenz zu dem Fall.

L.MacDonald--EWJ

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