English Woman's Journal - Panamas Staatschef: Erdbeben ist eine "große Katastrophe"

Panamas Staatschef: Erdbeben ist eine "große Katastrophe"


Panamas Staatschef: Erdbeben ist eine "große Katastrophe"
Panamas Staatschef: Erdbeben ist eine "große Katastrophe" / Foto: MARTIN BERNETTI - AFP

Nach dem schweren Erdbeben in Panama hat der Präsident des mittelamerikanischen Landes, José Raúl Mulino, von einer "großen Katastrophe" gesprochen. "Die Katastrophe, mit der wir uns konfrontiert sehen, ist groß", sagte der Staatschef am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten. Nach dem Beben der Stärke 7,7 gebe es Straßen, die "komplett eingestürzt" seien. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.

Textgröße ändern:

Das Beben hatte sich am Freitag zehn Kilometer von der Kleinstadt Pitaloza Arriba entfernt in der zentralen Provinz Herrera ereignet und Gebäude in der Region zum Einsturz gebracht. In der rund 200 Kilometer vom Epizentrum entfernten Hauptstadt Panama-Stadt mit ihren Wolkenkratzern lösten die Erschütterungen Panik aus. Laut Panamas geologischem Institut folgten mehr als ein Dutzend Nachbebeben, davon eines mit einer Stäke über 6,0.

Wegen des schweren Erdbebens wurde zunächst eine Tsunami-Warnung für Panama herausgegeben. Die Behörde des international bedeutenden Panama-Kanals erklärte, der Schiffsverkehr durch die Verbindung zwischen Pazifik und Atlantik sei von dem Erdbeben nicht betroffen und verlaufe weiter "normal". Der internationale Flughafen von Panama-Stadt wurde vorübergehend geschlossen, einige Flüge wurden laut der zivilen Luftfahrtbehörde vorsichtshalber umgeleitet. Das Bildungsministerium setzte den Unterricht landesweit vorerst aus.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Australische Abgeordnete nach mutmaßlichem Angriff weiter in kritischem Zustand

Die bei einem mutmaßlichen Angriff lebensgefährlich verletzte australische Abgeordnete Helen Haines befindet sich nach Regierungsangaben weiter in einem kritischen Zustand. Die 65-Jährige sei operiert worden und sei weiterhin im Krankenhaus, sagte Premierminister Anthony Albanese am Dienstag im Fernsehen. Er habe mit ihrem Mann Phil gesprochen. Die Gedanken "aller Australier" seien bei der Familie und den Freunden der parteilosen Abgeordneten, fügte er hinzu.

Papst Leo XIV. spricht nach Telefonat mit Putin auch mit Selenskyj

Wenige Tage nach seinem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hat Papst Leo XIV. am Montag auch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj gesprochen. "Der Heilige Vater erinnerte an die ernste Lage in der Stadt Oleschky in der Region Cherson und bezog sich auf seine Bitte um eine humanitäre Waffenruhe, die er dem Präsidenten der Russischen Föderation unterbreitet hatte", teilte der Vatikan mit.

Nächtliche Ausgangssperren in Paris und anderen französischen Städten verfügt

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich haben erste Städte nächtliche Ausgangssperren verhängt. Diese sollten unter anderem in einigen Vierteln von Paris von Montagabend 23.00 Uhr bis Dienstagmorgen 6.00 Uhr gelten, wie die Polizeipräfektur der Hauptstadt ankündigte. Bereits ab 20.00 Uhr gelte in den Brennpunkten der Ausschreitungen vom Wochenende ein Demonstrationsverbot.

Erste französische Städte verhängen nächtliche Ausgangssperren

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich haben erste Städte nächtliche Ausgangssperren verhängt. Wie das Büro von Premierminister Sébastien Lecornu mitteilte, gelten diese unter anderem in der nördlichen Großstadt Lille von Montagabend um 20.00 Uhr bis Dienstagmorgen um 6.00 Uhr. Weitere Kommunen in der Region verhängten ähnliche Maßnahmen. Laut Lecornu sollen durch die lokalen Ausgangssperren Geschäfte vor Plünderungen geschützt werden.

Textgröße ändern: