English Woman's Journal - Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg

Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg


Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg
Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Weil sie ihren Expartner aus Habgier tötete, hat das Landgericht Hamburg eine 42-Jährige zu lebenslanger Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde sie wegen Mordes, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte. Demnach sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass die Frau ihren Exfreund im Februar getötet hatte.

Textgröße ändern:

Zuerst verlangte sie von ihm Sex als Gegenleistung für eine Unterschrift, die er für sein ausländerrechtliches Verfahren benötigte. Anschließend versuchte sie, ihm eine Flüssigkeit zu verabreichen, die sie für Gift hielt. Als das nicht funktionierte, stach sie dem nackten und wehrlosen Mann mit einem neben dem Bett versteckten Küchenmesser zweimal in den Hals.

Der schwerverletzte Mann konnte zunächst zwar noch flüchten und aus dem Küchenfenster im ersten Stock springen, wenige Meter von der Wohnung entfernt brach er jedoch zusammen. Er erlag am selben Tag seinen Verletzungen in einem Krankenhaus. Während seines Fluchtversuchs nahm die 42-Jährige ein Handy sowie Bankkarten und Bargeld aus der Hose des Opfers.

Mit dem Urteil entsprach die Kammer der Forderung der Staatsanwaltschaft aus ihrem Plädoyer. Die Verteidigung hatte keinen konkreten Antrag gestellt.

L.MacDonald--EWJ

Empfohlen

Papst Leo XIV. nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurückgekehrt

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen und ist in den Vatikan zurückgekehrt. Unter dem Jubel und dem Applaus von zahlreichen Gläubigen stieg das katholische Kirchenoberhaupt vor der Klinik in ein Auto, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Dabei grüßte der 71-Jährige die Menschen und verabschiedete sich vom Krankenhauspersonal.

Gründer der "Kakerlaken"-Bewegung in Indien nach Festnahme wieder frei

Der Gründer der sogenannten "Kakerlaken"-Bewegung (CJP) in Indien, Abhijeet Dipke, ist einen Tag nach seiner Festnahme wieder freigelassen worden. Dipke verließ am Samstagnachmittag eine Polizeiwache in Neu Delhi, winkte Medienvertretern zu und machte das "Victory"-Zeichen, als er in einem Auto weggefahren wurde, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Flávio Bolsonaro hat im Falle eines Wahlsiegs keinen Posten für seinen Vater vorgesehen

Der rechtsgerichtete brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro hat für den Fall eines Sieges in der Stichwahl in rund einer Woche keinen Regierungsposten für seinen Vater vorgesehen. "Er hat nie angedeutet, dass er mit mir in der Regierung zusammenarbeiten möchte", sagte der 45-Jährige am Freitag (Ortszeit) dem Sender Globo TV mit Blick auf seinen Vater, den rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Daher gebe es keine entsprechenden Pläne.

Drei Männer wegen Mordes an Surf-Touristen in Mexiko zu je 158 Jahren Haft verurteilt

Zweieinhalb Jahre nach der Ermordung von drei Surf-Touristen aus den USA und Australien sind in Mexiko drei Männer zu langen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in Ensenada verhängte am Freitag Freiheitsstrafen von je 158 Jahren und neun Monaten gegen die Angeklagten.

Textgröße ändern: