English Woman's Journal - Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern


Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern
Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Textgröße ändern:

Der Bus war laut Polizei auf dem Weg vom norditalienischen Mailand nach München, an Bord befanden sich eine geschlossene Reisegruppe aus 33 philippinischem Staatsbürgern sowie zwei italienische Busfahrer. Grund der Reise war den Beamten zufolge "wohl" ein Besuch des Oktoberfests.

Nach ersten Erkenntnissen der Beamten kam der Bus ohne Beteiligung von anderen Fahrzeugen von der Fahrbahn ab und kippte um. Zwei Passagiere starben noch vor Ort. Einer davon war ein 58-Jähriger, der zweite Tote konnte zunächst noch nicht identifiziert werden. Die Busfahrer blieben weitgehend unverletzt. Die Rede war zudem von mehreren Schwerverletzten.

In ersten Meldungen hatte die Polizei zunächst von rund 50 Menschen in dem Bus gesprochen. Später korrigierte sie die Zahl auf 35. Anfänglich berichteten die Beamten zudem von acht Schwerverletzten und zahlreichen Leichtverletzten, später war dann die Rede von mehreren Schwerverletzten. Sie seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.

Ein Großaufgebot von Rettungskräften war den Angaben zufolge an der Unglücksstelle im Landkreis Landsberg im Einsatz, darunter unter anderem neun Rettungshubschrauber. Die Autobahn blieb in dem Bereich für mehrere Stunden gesperrt. Laut Polizei gab die Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag, um die Unfallursache zu klären.

Ch.McDonald--EWJ

Empfohlen

Papst Leo XIV. nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurückgekehrt

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen und ist in den Vatikan zurückgekehrt. Unter dem Jubel und dem Applaus von zahlreichen Gläubigen stieg das katholische Kirchenoberhaupt vor der Klinik in ein Auto, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Dabei grüßte der 71-Jährige die Menschen und verabschiedete sich vom Krankenhauspersonal.

Gründer der "Kakerlaken"-Bewegung in Indien nach Festnahme wieder frei

Der Gründer der sogenannten "Kakerlaken"-Bewegung (CJP) in Indien, Abhijeet Dipke, ist einen Tag nach seiner Festnahme wieder freigelassen worden. Dipke verließ am Samstagnachmittag eine Polizeiwache in Neu Delhi, winkte Medienvertretern zu und machte das "Victory"-Zeichen, als er in einem Auto weggefahren wurde, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Flávio Bolsonaro hat im Falle eines Wahlsiegs keinen Posten für seinen Vater vorgesehen

Der rechtsgerichtete brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro hat für den Fall eines Sieges in der Stichwahl in rund einer Woche keinen Regierungsposten für seinen Vater vorgesehen. "Er hat nie angedeutet, dass er mit mir in der Regierung zusammenarbeiten möchte", sagte der 45-Jährige am Freitag (Ortszeit) dem Sender Globo TV mit Blick auf seinen Vater, den rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Daher gebe es keine entsprechenden Pläne.

Drei Männer wegen Mordes an Surf-Touristen in Mexiko zu je 158 Jahren Haft verurteilt

Zweieinhalb Jahre nach der Ermordung von drei Surf-Touristen aus den USA und Australien sind in Mexiko drei Männer zu langen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in Ensenada verhängte am Freitag Freiheitsstrafen von je 158 Jahren und neun Monaten gegen die Angeklagten.

Textgröße ändern: