English Woman's Journal - Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern

Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern


Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern
Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Weil er ein betrügerisches Netzwerk für Handwerksdienstleistungen leitete, ist ein Mann vom Landgericht im bayerischen Regensburg zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Das Urteil in dem seit mehr als eineinhalb Jahren laufenden erging wegen Betrugs, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Der Mann soll zudem 10.000 Euro an die Staatskasse zahlen.

Textgröße ändern:

Laut Anklageschrift hatte der Angeklagte einen im Raum Regensburg ansässigen Betrieb zur Vermittlung von Handwerksdienstleistungen geleitet. Von ihm festangestellte Monteure zahlten demnach bei erfolgreicher Vermittlung etwa 45 bis 65 Prozent Provision. Es seien zudem Subunternehmer angeworben worden, teils aus dem Sozialhilfe- oder Drogenmilieu. Die Aufträge seien zu stark überhöhten oder betrügerischen Preisen abgerechnet worden. Teils seien Verträge mit Auftragnehmern vorgetäuscht worden.

Der Betreiber saß laut Gericht bereits seit Mai 2022 in Untersuchungshaft. Ursprünglich sah die Anklage mehr als 210 Fälle zur Klärung in dem Verfahren vor. 200 Betrugsfälle seien allerdings nicht weiter verfolgt worden, weil sie das Strafmaß nicht wesentlich beeinflusst hätten, teilte der Gerichtssprecher mit.

Bei der angesetzten Freiheitsstrafe folgte das Gericht im Wesentlichen dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft, die ein Jahr und zwei Monate gefordert hatte. Die Verteidigung des Angeklagten plädierte auf Freispruch. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann angefochten werden.

N.Macleod--EWJ

Empfohlen

Australische Abgeordnete nach mutmaßlichem Angriff weiter in kritischem Zustand

Die bei einem mutmaßlichen Angriff lebensgefährlich verletzte australische Abgeordnete Helen Haines befindet sich nach Regierungsangaben weiter in einem kritischen Zustand. Die 65-Jährige sei operiert worden und sei weiterhin im Krankenhaus, sagte Premierminister Anthony Albanese am Dienstag im Fernsehen. Er habe mit ihrem Mann Phil gesprochen. Die Gedanken "aller Australier" seien bei der Familie und den Freunden der parteilosen Abgeordneten, fügte er hinzu.

Papst Leo XIV. spricht nach Telefonat mit Putin auch mit Selenskyj

Wenige Tage nach seinem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hat Papst Leo XIV. am Montag auch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj gesprochen. "Der Heilige Vater erinnerte an die ernste Lage in der Stadt Oleschky in der Region Cherson und bezog sich auf seine Bitte um eine humanitäre Waffenruhe, die er dem Präsidenten der Russischen Föderation unterbreitet hatte", teilte der Vatikan mit.

Nächtliche Ausgangssperren in Paris und anderen französischen Städten verfügt

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich haben erste Städte nächtliche Ausgangssperren verhängt. Diese sollten unter anderem in einigen Vierteln von Paris von Montagabend 23.00 Uhr bis Dienstagmorgen 6.00 Uhr gelten, wie die Polizeipräfektur der Hauptstadt ankündigte. Bereits ab 20.00 Uhr gelte in den Brennpunkten der Ausschreitungen vom Wochenende ein Demonstrationsverbot.

Erste französische Städte verhängen nächtliche Ausgangssperren

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich haben erste Städte nächtliche Ausgangssperren verhängt. Wie das Büro von Premierminister Sébastien Lecornu mitteilte, gelten diese unter anderem in der nördlichen Großstadt Lille von Montagabend um 20.00 Uhr bis Dienstagmorgen um 6.00 Uhr. Weitere Kommunen in der Region verhängten ähnliche Maßnahmen. Laut Lecornu sollen durch die lokalen Ausgangssperren Geschäfte vor Plünderungen geschützt werden.

Textgröße ändern: