English Woman's Journal - Maduro-Vertrauter schließt Deal mit der US-Justiz

Maduro-Vertrauter schließt Deal mit der US-Justiz


Maduro-Vertrauter schließt Deal mit der US-Justiz
Maduro-Vertrauter schließt Deal mit der US-Justiz / Foto: FEDERICO PARRA - AFP/Archiv

Der venezolanische Ex-Minister und frühere Vertraute des gestürzten Präsidenten Nicolás Maduro, Alex Saab, hat sich am Dienstag im Rahmen einer Vereinbarung mit der US-Justiz der Geldwäsche schuldig bekannt. Saab habe ein Geständnis "zum einzigen Anklagepunkt" gemacht und erhalte dafür eine mildere Strafe, hieß es in den Gerichtsunterlagen. Die Vereinbarung sieht demnach eine Strafzahlung in Höhe von 195 Millionen Dollar (umgerechnet 170 Millionen Euro) vor.

Textgröße ändern:

Saab war im Mai an die US-Behörden ausgeliefert worden. Später bekannte er sich zunächst nicht schuldig, änderte seine Aussage nun aber. Die US-Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Maduro und seinen Verbündeten geholfen zu haben, hohe Beträge aus Lebensmittelhilfen für die notleidende Bevölkerung in Venezuela ins Ausland zu schaffen. Wegen des Geldwäschevorwurfs drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

Auf Befehl von US-Präsident Donald Trump hatten US-Soldaten den linksnationalistischen Präsidenten Maduro und seine Ehefrau am 3. Januar in der venezolanischen Hauptstadt Caracas festgenommen und nach New York gebracht. Dort soll dem Ehepaar wegen Vorwürfen des Drogenhandels der Prozess gemacht werden.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Niedersachsen: Autofahrer zweimal binnen weniger Stunden ohne Führerschein erwischt

Gleich zweimal binnen weniger Stunden ist in Niedersachsen ein Autofahrer ohne Führerschein erwischt worden. Bei der zweiten Kontrolle am Montagabend stand der 24-Jährige zudem deutlich unter dem Einfluss von Cannabis, wie die Polizei in Osnabrück am Dienstag mitteilte. Am Nachmittag war der Mann zunächst mit einem Auto unterwegs gewesen, dessen Frontscheibe stark beschädigt war.

Rathausbrand in Limoges bei Unruhen: Linksradikaler festgenommen

Drei Tage nach den landesweiten Ausschreitungen in Frankreich ist ein als linksradikaler Gefährder bekannter Mann im Zusammenhang mit dem Brand des Rathauses von Limoges festgenommen worden. Eine Anti-Terrorismus-Einheit übernahm die Ermittlungen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus informierten Kreisen erfuhr. Der 40-Jährige sei wegen Gewalt gegen Amtsträger als Gefährder registriert. Er lebe im benachbarten Département Creuse.

AfD-Politiker wegen mutmaßlicher NS-Parole in Hessen angeklagt

Weil er eine Propagandaparole der Hitlerjugend verwendet haben soll, ist der schleswig-holsteinische AfD-Politiker Kevin Dorow angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft im hessischen Gießen erhob nach Angaben vom Dienstag Anklage gegen den 28-Jährigen. Er soll in einer Rede bei der Gründung der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" im November in Gießen den Satz "Jugend muss durch Jugend geführt werden" gesagt haben.

Baby getötet und Leiche in Kühltruhe gelegt: BGH bestätigt Hafturteil aus Fulda

Das Fuldaer Hafturteil gegen eine Frau wegen der Tötung ihres Neugeborenen ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte die Verurteilung wegen Totschlags, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Urteil hervorgeht. Die Angeklagte hatte das Baby im Sommer 2022 direkt nach der Geburt getötet. (Az. 2 StR 146/26)

Textgröße ändern: