English Woman's Journal - Haftstrafen in Prozess um Betrug mit Millionenschaden in Baden-Württemberg

Haftstrafen in Prozess um Betrug mit Millionenschaden in Baden-Württemberg


Haftstrafen in Prozess um Betrug mit Millionenschaden in Baden-Württemberg
Haftstrafen in Prozess um Betrug mit Millionenschaden in Baden-Württemberg / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Das Landgericht im baden-württembergischen Mannheim hat zwei Angeklagte in einem Prozess um Betrug mit Millionenschaden zu Haftstrafen von zweieinhalb Jahren und drei Jahren verurteilt. Die Frau und der Mann müssen zudem mehr als 1,5 Millionen Euro zurückzahlen, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Demnach sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass die angeklagte Frau als Geschäftsführerin eines Unternehmens zahlreiche Wohnungseigentümergemeinschaften verwaltete.

Textgröße ändern:

Zwischen Februar 2021 und Dezember 2022 veranlasste sie die Zahlung von mehr als 1,6 Millionen Euro von dutzenden Konten von Eigentümergemeinschaften und einzelnen Eigentümern an ihr Privatkonto und an das Konto ihres Unternehmens. Diese Zahlungen hatten nichts mit der Verwaltung der Liegenschaften zu tun.

Der mitangeklagte Mann stiftete sie dazu an. Er war davon ausgegangen, dass er für ein Millionenerbe im Ausland hohe Verwaltungsgebühren zu zahlen hat. Deswegen bat er die Mitangeklagte um finanzielle Unterstützung durch zinslose Darlehen. Dabei wusste er, dass die Frau das Geld nicht aus ihrem Privatvermögen bezahlen konnte, sondern dass es aus dem Vermögen der Wohnungseigentümer stammte.

Verurteilt wurden beide wegen Untreue in jeweils mehr als hundert Fällen. Angeklagt waren sie in jeweils mehr als 700 Fällen.

N.M.Shaw--EWJ

Empfohlen

Mindestens 19 Tote bei Massenpanik bei Hindu-Festival in Indien

Bei einer Massenpanik bei einem Hindu-Festival in Indien sind mindestens 19 Menschen getötet worden, darunter ein siebenjähriges Mädchen. Zudem seien 25 Menschen verletzt worden, teilten die Behörden am Samstagabend mit. Zu der Panik in Kolkata im Osten des Landes sei es offenbar gekommen, als wegen eines plötzlichen Regenschauers die Massen in einen Pavillon drängten.

Papst Leo XIV. nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurückgekehrt

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen und ist in den Vatikan zurückgekehrt. Unter dem Jubel und dem Applaus von zahlreichen Gläubigen stieg das katholische Kirchenoberhaupt vor der Klinik in ein Auto, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Dabei grüßte der 71-Jährige die Menschen und verabschiedete sich vom Krankenhauspersonal.

Gründer der "Kakerlaken"-Bewegung in Indien nach Festnahme wieder frei

Der Gründer der sogenannten "Kakerlaken"-Bewegung (CJP) in Indien, Abhijeet Dipke, ist einen Tag nach seiner Festnahme wieder freigelassen worden. Dipke verließ am Samstagnachmittag eine Polizeiwache in Neu Delhi, winkte Medienvertretern zu und machte das "Victory"-Zeichen, als er in einem Auto weggefahren wurde, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Flávio Bolsonaro hat im Falle eines Wahlsiegs keinen Posten für seinen Vater vorgesehen

Der rechtsgerichtete brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro hat für den Fall eines Sieges in der Stichwahl in rund einer Woche keinen Regierungsposten für seinen Vater vorgesehen. "Er hat nie angedeutet, dass er mit mir in der Regierung zusammenarbeiten möchte", sagte der 45-Jährige am Freitag (Ortszeit) dem Sender Globo TV mit Blick auf seinen Vater, den rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Daher gebe es keine entsprechenden Pläne.

Textgröße ändern: