English Woman's Journal - Studie: Angst vor Kriminalität in Teilen Ostdeutschlands besonders groß

Studie: Angst vor Kriminalität in Teilen Ostdeutschlands besonders groß


Studie: Angst vor Kriminalität in Teilen Ostdeutschlands besonders groß
Studie: Angst vor Kriminalität in Teilen Ostdeutschlands besonders groß / Foto: Daniel Bockwoldt - dpa/AFP/Archiv

Die Menschen in Sachsen-Anhalt sowie weiten Teilen Sachsens und Berlin haben einer Studie zufolge deutschlandweit am meisten Angst vor Kriminalität. Laut einer Auswertung einer Befragung durch das Münchner Ifo-Institut, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, schätzten die Menschen dort das Risiko, in den kommenden zwölf Monaten Opfer eines Verbrechens zu werden, am höchsten ein. Dazu zählen Wohnungseinbruch, Diebstahl, Körperverletzung, sexuelle Gewalt, Hasskriminalität und digitaler Identitätsdiebstahl.

Textgröße ändern:

Befragt wurden laut Ifo 5200 Menschen im Jahr 2022. Am wenigsten Angst vor Kriminalität haben demnach die Menschen in Schleswig-Holstein, weiten Teilen Niedersachsens und im hessischen Regierungsbezirk Sachsen. Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Bildungsabschluss haben der Auswertung zufolge durchschnittlich mehr Angst. Mit höherem Anteil nimmt die Angst laut Ifo tendenziell ab. Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt es kaum.

Die Angst vor Kriminalität hänge nur begrenzt mit der tatsächlichen Kriminalität zusammen, erklärte Studienautor Grega Ferenc. "So ist die Furcht vor Kriminalität in Schleswig-Holstein sehr gering, während sie in Sachsen-Anhalt erstaunlich hoch ist, obwohl beide Länder mit etwa 8.000 Straftaten je 100.000 Einwohner in etwa vergleichbare Kriminalitätszahlen haben."

St.Ch.Russell--EWJ

Empfohlen

Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen

Das erste Abschiebezentrum von EU-Ländern in einem Drittstaat wird voraussichtlich in Ruanda entstehen. Eine Vereinbarung zwischen dem afrikanischen Land und den fünf EU-Mitgliedstaaten, die die Einrichtung solcher Zentren vorantreiben, könnte bereits im nächsten Monat unterzeichnet werden, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfuhr. Ruanda wird seit langem als mögliches Aufnahmeland genannt und ist den Angaben zufolge inzwischen der klare Favorit.

Henrichmann schließt Unruhestiftung durch "ausländische Kräfte" nicht aus

Angesichts der schweren Ausschreitungen in Frankreich schließt der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU), gezielte Versuche "ausländischer Kräfte" nicht aus, auch in Deutschland zu Unruhen anzustiften. Er rechne zwar nicht damit, dass die aktuellen Ausschreitungen in Frankreich in einem vergleichbaren Ausmaß auch nach Deutschland übergreifen werden, sagte Henrichmann der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Dennoch müssen wir genau aufpassen, denn es gibt eine Vernetzung der linksextremen Szene beider Länder."

Schwedisches Königshaus serviert nordisches Menü beim Staatsbankett

Beim Staatsbankett für Singapurs Präsidenten Tharman Shanmugaratnam setzte das schwedische Königshaus auf Rentier, Gotland-Trüffel und weitere heimische Zutaten.

Model Sahara Ray stirbt mit 34 Jahren

Die australische Designerin und Influencerin Sahara Ray ist nach Angaben ihrer Familie im Alter von 34 Jahren gestorben. Eine offizielle Todesursache wurde bislang nicht genannt.

Textgröße ändern: