English Woman's Journal - 31-Jähriger wegen Hackerangriffs auf deutsche Rosneft-Tochter verurteilt

31-Jähriger wegen Hackerangriffs auf deutsche Rosneft-Tochter verurteilt


31-Jähriger wegen Hackerangriffs auf deutsche Rosneft-Tochter verurteilt
31-Jähriger wegen Hackerangriffs auf deutsche Rosneft-Tochter verurteilt / Foto: NICOLAS ASFOURI - AFP/Archiv

Wegen eines Hackerangriffs auf das deutsche Tochterunternehmen des russischen Konzerns Rosneft ist ein Mann in Berlin zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach ihn des Ausspähens von Daten in zwei Fällen schuldig, davon in einem Fall in Tateinheit mit sogenannter Computersabotage, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte.

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Der 31-Jährige soll den Angriff im Frühjahr 2022 im Namen eines Hackerkollektivs verübt haben. Laut Anklage kopierte er knapp 20 Terabyte Daten und speicherte sie auf einem Server in Rumänien. Veröffentlicht wurden sie aber nicht.

Für Rosneft entstand laut Staatsanwaltschaft ein Schaden in Millionenhöhe. So musste das Unternehmen seine gesamten Systeme offline nehmen und forensische Untersuchungen einleiten, was Folgekosten in Höhe von fast zehn Millionen Euro verursachte. Zudem entstanden wirtschaftliche Einbußen von rund 2,6 Millionen Euro unter anderem durch Beeinträchtigungen bei der Transportlogistik.

Die Staatsanwaltschaft forderte für den Angeklagten eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren, die Verteidigung stellte keinen konkreten Antrag. Das Urteil vom Mittwoch ist noch nicht rechtskräftig.

R.Mcintosh--EWJ

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