English Woman's Journal - Ermittler in Brandenburg beschlagnahmen 660 Kilogramm Kokain unter Bananen

Ermittler in Brandenburg beschlagnahmen 660 Kilogramm Kokain unter Bananen


Ermittler in Brandenburg beschlagnahmen 660 Kilogramm Kokain unter Bananen
Ermittler in Brandenburg beschlagnahmen 660 Kilogramm Kokain unter Bananen / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP/Archiv

Ermittler in Brandenburg haben die bislang größte in dem Bundesland entdeckte Menge Kokain beschlagnahmt. Wie Polizei und Zoll am Montag in Potsdam und Berlin mitteilten, haben die rund 660 Kilogramm Kokain einen geschätzten Marktwert von etwa 50 Millionen Euro. Den Fund machte demnach am Freitag ein Lieferant für Obst und Gemüse in der Gemeinde Groß Kreutz.

Textgröße ändern:

Dieser informierte die Beamten darüber, dass bei der Anlieferung von Bananen in einem Lastwagen unter den Früchten Blöcke aus einer weißen Substanz aufgefunden wurden. Ein erster Vortest reagierte den Angaben zufolge positiv auf Kokainhydrochlorid. Das Kokain war in Plastikfolie mit jeweils einem Gewicht von rund einem Kilogramm eingeschweißt und verpackt.

Die Bananen dienten zur Tarnung der Kokainlieferung. Bisherigen Erkenntnissen zufolge waren die Früchte mittels Containerschiff von Kolumbien nach Deutschland transportiert und irrtümlich an das brandenburgische Unternehmen geliefert worden. An den Maßnahmen vor Ort waren insgesamt 40 Einsatzkräfte beteiligt. Die Ermittlungen dauerten an.

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: