English Woman's Journal - Mann soll Ehefrau in Rheinland-Pfalz in Auto getötet haben - Anklage

Mann soll Ehefrau in Rheinland-Pfalz in Auto getötet haben - Anklage


Mann soll Ehefrau in Rheinland-Pfalz in Auto getötet haben - Anklage
Mann soll Ehefrau in Rheinland-Pfalz in Auto getötet haben - Anklage / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Weil er seine Ehefrau in einem Auto in Rheinland-Pfalz getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen 42-Jährigen erhoben. Die Anklage wirft ihm Mord vor, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Demnach soll er Ende Mai seine getrennt von ihm lebende Frau in ihrem Auto nahe Wirft in der Verbandsgemeinde Adenau mit einem Messer erstochen haben.

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Die Frau habe sich im Juni 2025 wegen häuslicher Gewalt von ihm getrennt und sei mit den beiden gemeinsamen Kindern ausgezogen. Da er die Trennung nicht akzeptiert habe, habe er ihr nachgestellt und sich ihr trotz einer Gewalschutzverfügung immer wieder genähert. Anfang Mai 2026 reichte die Frau den Scheidungsantrag ein. Dieser habe den 42-Jährigen zwei Tage vor der Tat erreicht.

Am 28. Mai soll er ihr morgens mit dem Auto auf einen Parkplatz gefolgt sein und sie in ein Gespräch verwickelt haben. In ihrem Auto soll er dann unvermittelt ein Messer gezogen und auf sie eingestochen haben. Anschließend habe er das Auto an einem abgelegenen Ort in der Nähe abgestellt und sie dort getötet.

Angehörige meldeten die Frau vermisst, als diese nicht auf Kontaktversuche reagierte. Früheren Ermittlerangaben zufolge erschien der Mann nach der Tat auf einer Polizeiwache in Nordrhein-Westfalen und fragte dort nach dem Stand von Ermittlungen zu einer angeblichen Auseinandersetzung mit Dritten, in die er seinen Angaben zufolge verwickelt gewesen sei.

Wegen bereits bestehender Verdachtsmomente im Zusammenhang mit dem Verschwinden seiner Frau sowie sichtbarer Blutspuren an seinen Händen nahmen die Beamten den Mann fest. Die Anklage wirft ihm Mord aus Heimtücke und niederen Beweggründen vor. Seit Ende Mai sitzt der 42-Jährige in Untersuchungshaft. Zur Tat geäußert habe er sich bislang nicht.

E.Brwon--EWJ

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