English Woman's Journal - Vorfall mit Polizeihund in Sachsen: Ermittlungen gegen Polizist eingestellt

Vorfall mit Polizeihund in Sachsen: Ermittlungen gegen Polizist eingestellt


Vorfall mit Polizeihund in Sachsen: Ermittlungen gegen Polizist eingestellt
Vorfall mit Polizeihund in Sachsen: Ermittlungen gegen Polizist eingestellt / Foto: Raul ARBOLEDA - AFP/Archiv

Sieben Monate nach dem Einsatz eines Polizeihundes bei einer Demonstration gegen den AfD-Bundesparteitag im sächsischen Riesa hat die Staatsanwaltschaft Dresden die Ermittlungen gegen einen Polizeibeamten eingestellt. Sein Verhalten sei gerechtfertigt gewesen, erklärte die Behörde am Freitag.

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Dem Polizisten war vorgeworfen worden, seinen Diensthund angehoben und gegen eine Demonstrantin gedrückt zu haben, um diese auf die andere Fahrbahn zu drängen. Die Staatsanwaltschaft holte ein Expertengutachten ein. Sie erklärte nun, dass die Demonstrantin rechtmäßige Polizeianweisungen mehrmals bewusst missachtet habe.

Der Einsatz des Hunds habe verhindern sollen, dass die Polizeilinie an der Mittelleitplanke durchbrach. Es habe auch die Gefahr bestanden, dass andere Demonstrierende sich ein Beispiel an der Frau nehmen könnten. Der Polizist habe keine sinnvolle Alternative gehabt. Er habe auch nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.

L.MacDonald--EWJ

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