English Woman's Journal - Landrat: Lage bei Waldbrand nahe Hürtgenwald stabilisiert sich zunächst

Landrat: Lage bei Waldbrand nahe Hürtgenwald stabilisiert sich zunächst


Landrat: Lage bei Waldbrand nahe Hürtgenwald stabilisiert sich zunächst
Landrat: Lage bei Waldbrand nahe Hürtgenwald stabilisiert sich zunächst / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Die Lage beim großen Waldbrand bei Hürtgenwald in der Eifel in Nordrhein-Westfalen stabilisiert sich nach Angaben der örtlichen Behörden. Zusätzliche Evakuierungen seien nach seiner Einschätzung "erstmal" nicht nötig, sagte der Dürener Landrat Ralf Nolten am Freitag vor Journalisten vor Ort. Das gelte auf jeden Fall, so lange der Wind nicht auffrische. Das Brandgeschehen beschränke sich auf den am Vortag betroffenen Bereich.

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Laut Nolten kommt es inzwischen vor allem darauf an, das Feuer entlang der Flanken einzudämmen und heiße Glutnester im Boden zu bekämpfen. Im zentralen Bereich des Feuers sei alles "heruntergebrannt", sagte er. Der Einsatz werde aber noch dauern. "Wir sind noch lange nicht durch."

In der Nacht hatten die Behörden aufgrund der sich zwischenzeitlich sehr schnell ausbreitenden Flammen den Ortsteil Gey mit rund 1800 Menschen geräumt. Für die Menschen wurden Sammelstellen unter anderen in einer Schule eingerichtet. Hunderte Einsatzkräfte sowie diverse Löschhubschrauber wurden zusammengezogen. Unter anderem auch Panzer der Bundeswehr und Wasserwerfer der Polizei unterstützen die Löscharbeiten.

Erschwert werden die Löscharbeiten nach Angaben des Landrats auch durch Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Im Laufe der Nacht habe es immer mal wieder "geknallt", sagte Nolten. Das spiele mit Blick auf die Sicherheit der Einsatzkräfte eine Rolle. "Es sind noch relativ viele Munitionsreste im Boden". Im Hürtgenwald südöstlich von Aachen nahe der Grenze zu Belgien gab es am Ende des Zweiten Weltkriegs heftige Kämpfe.

L.MacDonald--EWJ

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