English Woman's Journal - Nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Ermittler lassen Schließfachinhaber vorführen

Nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Ermittler lassen Schließfachinhaber vorführen


Nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Ermittler lassen Schließfachinhaber vorführen
Nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Ermittler lassen Schließfachinhaber vorführen / Foto: Handout - Police Gelsenkirchen/AFP/Archiv

Mehr als sieben Monate nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen lassen die Ermittler nun Schließfachinhaber vorführen, die bislang nicht zu angeordneten Vernehmungen erschienen sind. Die meisten Besitzer der rund 3200 betroffenen Schließfächer wurden bereits vernommen, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilte. Lediglich 30 Schließfachinhaber hätten bislang nicht auf die angeordneten Vorladungen reagiert.

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Auf Anordnung der ermittelnden Staatsanwaltschaft in Essen werden diese 30 Inhaber nun von der Polizei "zwangsweise vorgeführt", wie es weiter hieß. Die Ermittlungen in dem Fall laufen demnach weiter auf Hochdruck. Zahlreiche Spuren und Hinweise würden fortlaufend ausgewertet. Zudem sucht die Polizei weiterhin nach Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den unbekannten Tätern machen können.

Am 29. Dezember waren Unbekannte in den Tresorraum der Bank in Gelsenkrichen eingedrungen und hatten rund 3200 Schließfächer aufgebrochen. Laut den Ermittlern bohrten die Einbrecher von einem Parkhaus aus ein Loch in den Tresorraum. Aus den Schließfächern stahlen sie unter anderem Geld, Schmuck und Gold. Bei einer Versicherungssumme von gut zehntausend Euro je Fach ergab sich eine geschätzte Schadenshöhe von mehr als 30 Millionen Euro. Die Täter des Einbruchs wurden noch nicht identifiziert.

P.Mitchell--EWJ

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