English Woman's Journal - Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht Suizid

Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht Suizid


Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht Suizid
Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht Suizid / Foto: Ibrahim OT - AFP/Archiv

Der Verdächtige der Bluttat mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist tot. Wie das niedersächsische Justizministerium am Dienstag in Hannover mitteilte, beging der Mann im Gefängnis Suizid. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es demnach nicht.

Textgröße ändern:

Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt entdeckte den Mann den Angaben zufolge am Dienstag gegen 06.05 Uhr bei einer Routinekontrolle in seiner Einzelzelle. Er habe bereits keine Körpertemperatur mehr aufgewiesen, erklärte das Ministerium. Ein Notarzt habe dann um 06.29 Uhr den Tod des Manns festgestellt. Ermittlungen zu den konkreten Todesumständen seien eingeleitet worden.

Der 45-Jährige soll vor drei Wochen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade während eines sogenannten Hilfeplangesprächs sechs Beschäftigte der Einrichtung und des Jugendamts erschossen haben. Hintergrund der Tat war nach Ermittlererkenntnissen mutmaßlich ein Sorgerechtsstreit.

In der Einrichtung waren demnach die drei Monate alte Tochter des Verdächtigen sowie die 34-jährige Kindsmutter untergebracht. Der Mann wurde kurz nach der Tat auf der Flucht festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz

Wegen der Verwendung von NS-Parolen im Zusammenhang mit israelfeindlichen Beiträgen in sozialen Medien ist ein 27-Jähriger in Rheinland-Pfalz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht in Koblenz sprach ihn am Mittwoch unter anderem wegen Volksverhetzung in fünf Fällen und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

13-Jährige geschwängert: Sechseinhalb Jahre Haft in Kölner Missbrauchsprozess

In einem Prozess um sexuellen Missbrauch einer 13-Jährigen ist ein Mann vom Landgericht Köln zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde am Mittwoch des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Laut Anklage soll der 31-Jährige mit dem Mädchen eine Art partnerschaftliche Beziehung geführt haben.

Textgröße ändern: