English Woman's Journal - Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: GDL fordert Konsequenzen

Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: GDL fordert Konsequenzen


Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: GDL fordert Konsequenzen
Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: GDL fordert Konsequenzen / Foto: ARMANDO BABANI - AFP/Archiv

Nach dem Sturz eines Bahn-Mitarbeiters aus einem fahrenden Zug bei einer Auseinandersetzung mit einem Fahrgast hat die Lokführergewerkschaft GDL rechtliche Konsequenzen gefordert. Es brauche keinen Sicherheitsgipfel oder runden Tisch, sondern "Entscheidungen der Justiz", sagte GDL-Chef Mario Reiß am Samstag dem WDR. "Wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht."

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Ein 26-jähriger Mitarbeiter der DB Sicherheit war am Freitagabend auf der Bahnstrecke von Offenburg nach Karlsruhe aus einem fahrenden Zug gestürzt und schwer verletzt worden. Zuvor hatte es im Zuge einer Fahrkartenkontrolle ein Gerangel mit einem Fahrgast gegeben.

"Es muss jedem in Deutschland bekannt werden, dass ein Angriff auf den Menschen geahndet wird und mit Folgen zu tun hat, die davor abschrecken, jemanden anzugreifen", sagte Reiß. "Die Eskalationsstufe, die dort wieder in dem Zug entstanden ist, ist gewaltig." Die Kolleginnen und Kollegen "müssen jeden Tag mehr mit Angst auf Arbeit gehen", fuhr er fort.

Mitarbeiter der Deutschen Bahn werden immer wieder Ziel von Angriffen. Im Februar hatte der Tod eines Zugbegleiters nach einem Angriff durch einen Schwarzfahrer in Rheinland-Pfalz bundesweit Entsetzen ausgelöst.

N.M.Shaw--EWJ

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