English Woman's Journal - Verkehrsunfälle: Acht Tote und mehr als 1000 Verletzte pro Tag

Verkehrsunfälle: Acht Tote und mehr als 1000 Verletzte pro Tag


Verkehrsunfälle: Acht Tote und mehr als 1000 Verletzte pro Tag
Verkehrsunfälle: Acht Tote und mehr als 1000 Verletzte pro Tag / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Auf Deutschlands Straßen sind im vergangenen Jahr jeden Tag im Schnitt acht Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen und mehr als 1000 verletzt worden. Im Jahr 2025 starben insgesamt 2832 Menschen bei Verkehrsunfällen, das waren 62 mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit war die häufigste Ursache für tödliche Unfälle.

Textgröße ändern:

Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr lag 2025 mit rund 371.000 ebenfalls um 1,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Darunter waren 322.000 leicht und rund 49.200 schwer verletzte Menschen. Die Zahl der Schwerverletzten sank damit auf den niedrigsten Stand seit Beginn der getrennten Erfassung von Schwer- und Leichtverletzten im Jahr 1991.

Die Zahl der Unfälle, bei denen mindestens ein Unfallbeteiligter alkoholisiert war, lag im vergangenen Jahr mit 34.800 leicht unter dem Vorjahreswert. Im Schnitt kam es alle 15 Minuten zu einem Alkoholunfall.

Durchschnittlich alle 18 Minuten wurde zudem ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt. Im Jahr 2025 starben 74 Kinder unter 15 Jahren infolge eines Verkehrsunfalls - im Vorjahr waren es 53. Die Zahl der verletzten Kinder lag 2025 bei rund 29.200, das waren 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Unfälle in Deutschland lag 2025 mit rund 2,52 Millionen knapp über dem Niveau von 2024 mit 2,51 Millionen. In den meisten Fällen blieb es bei Sachschäden. Auch langfristig betrachtet geht die Zahl der Unfallopfer im Straßenverkehr stark zurück. So wurden beispielsweise 1995 noch rund 9500 Menschen bei einem Unfall getötet und mehr als 500.000 verletzt.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz

Wegen der Verwendung von NS-Parolen im Zusammenhang mit israelfeindlichen Beiträgen in sozialen Medien ist ein 27-Jähriger in Rheinland-Pfalz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht in Koblenz sprach ihn am Mittwoch unter anderem wegen Volksverhetzung in fünf Fällen und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Textgröße ändern: