English Woman's Journal - Anklage in Berlin: Bande soll rund 60 Millionen Euro gewaschen haben

Anklage in Berlin: Bande soll rund 60 Millionen Euro gewaschen haben


Anklage in Berlin: Bande soll rund 60 Millionen Euro gewaschen haben
Anklage in Berlin: Bande soll rund 60 Millionen Euro gewaschen haben / Foto: jody amiet - AFP/Archiv

Wegen Geldwäsche in Millionenhöhe hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen sieben Männer erhoben. Die Bande soll mittels Scheingesellschaften, Kryptowährungswallets, Bargeldtransaktionen und gefälschten Rechnungen Finanzströme gezielt verschleiert haben, wie die Behörde am Dienstag in der Bundeshauptstadt mitteilte. Mehr als 60 Millionen Euro sollen so der Nachverfolgbarkeit staatlicher Stellen entzogen worden sein. Die Beschuldigten strichen dafür laut Staatsanwaltschaft knapp 820.000 Euro an Provisionen ein.

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Bei den Hauptangeklagten handelt es sich um zwei 59-Jährige und einen 54-Jährigen. Drei weitere Männer im Alter von 33, 38 und 47 Jahren sind wegen Beihilfe angeklagt. Der Bande werden 48 Fälle der gewerbs- und bandenmäßigen gemeinschaftlichen Geldwäsche sowie Verstöße gegen das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz vorgeworfen.

Der Tatzeitraum liegt laut Staatsanwaltschaft zwischen Mai 2020 und Februar 2024. Unter anderem soll über das Netzwerk auch das Geld aus der betrügerischen Anlageplattform "Juicy Fields" gewaschen worden sein.

Einer der 59-Jährigen und der 54-Jährige befanden sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft, sind mittlerweile gegen Meldeauflagen aber wieder auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft strebt die Einziehung von 8,3 Millionen Euro bei den Beschuldigten an.

B.Jamieson--EWJ

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