English Woman's Journal - THW-Teams nehmen in Venezuela Suche nach Verschütteten auf

THW-Teams nehmen in Venezuela Suche nach Verschütteten auf


THW-Teams nehmen in Venezuela Suche nach Verschütteten auf
THW-Teams nehmen in Venezuela Suche nach Verschütteten auf / Foto: Maryorin Mendez - AFP

Kurz nach seiner Ankunft im Erdbebengebiet in Venezuela hat ein Team des Technischen Hilfswerks (THW) mit Rettungsarbeiten begonnen. Die THW-Einsatzkräfte arbeiteten an einer Einsatzstelle in Caraballeda, an der ein Überlebender vermutet werde, teilte das THW am Sonntag mit. Parallel laufe die Suche nach weiteren Verschütteten. Das 48-köpfige Team einer auf Erdbeben-Einsätze spezialisierten Bergungseinheit war in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) in der venezolanischen Hauptstadt Caracas eingetroffen.

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Das verheerende Doppel-Beben hatte sich am Mittwoch im Abstand von nur 39 Sekunden westlich von Caracas ereignet. Die beiden Erdstöße hatten eine Stärke von 7,2 und 7,5, es gab zudem dutzende Nachbeben. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Die venezolanischen Behörden gaben die Zahl der Toten zuletzt mit 1430 an. 50.000 Menschen gelten als vermisst.

Bei der Suche nach Verschütteten setzte das THW-Team nach Angaben der Organisation neben Spürhunden auch spezielle Ortungsgeräte ein. Damit keine Zeit verloren gehe, arbeiteten die Teams im Schichtbetrieb, erklärte THW-Präsidentin Sabine Lackner. "So können wir rund um die Uhr nach Verschütteten suchen."

Der Einsatz wird ihren Angaben zufolge vom Auswärtigen Amt finanziert, den Transport übernahm die Bundeswehr. Laut der venezolanischen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez entsandten inzwischen 24 Länder Rettungsteams in das südamerikanische Land. Insgesamt hätten diese Länder mehr als 2700 Helfer und 521 Tonnen an Hilfsgütern geschickt. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte am Sonntag im Onlinedienst X, die EU habe den Europäischen Katastrophenschutz-Mechanismus aktiviert, um Hilfe zu schicken.

Ch.Anderson--EWJ

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