English Woman's Journal - Mutter soll in Renningen gefundenen Säugling getötet haben

Mutter soll in Renningen gefundenen Säugling getötet haben


Mutter soll in Renningen gefundenen Säugling getötet haben
Mutter soll in Renningen gefundenen Säugling getötet haben / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Die Polizei hat die Mutter des vor einer Woche im baden-württembergischen Renningen tot gefundenen Säuglings festgenommen. Sie soll ihren drei Monate alten Sohn getötet haben, teilten die Polizei in Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Freitag mit. Ein Haftrichter habe den Haftbefehl gegen die 32 Jahre alte Frau erlassen, sie kam in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge besteht aufgrund neuer Ergebnisse aus der Obduktion des Leichnams der Verdacht gegen die Mutter. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Zunächst hatte die Mutter angegeben, das Baby sei aus dem Kinderwagen entführt worden und hatte damit eine Fahndung ausgelöst, bei der das tote Baby gefunden wurde. Wenige Tage später ergab sich bereits der Verdacht, die Frau habe den Leichnam des Kinds selbst abgelegt - nun erweiterten die Ermittler diesen Verdacht auf den Verdacht eines Tötungsdelikts gegen die Frau.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

PHP-Sicherheitslücke: BSI rät zur "umgehenden" Installation von Sicherheitsupdate

Nach dem Bekanntwerden einer gravierenden Sicherheitslücke in der Web-Programmiersprache PHP haben Regierungsbehörden und Unternehmen weltweit zahlreiche Internetseiten vorsorglich abgeschaltet. In Europa waren am Mittwoch unter anderem Websites in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien betroffen. Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hatten wegen der Gefahr von Cyberangriffen dringend zu diesem Schritt geraten. Zudem rieten sie zur "umgehenden" Installation eines Sicherheitsupdates. BSI-Vizepräsident Thomas Caspers warnte auch Nutzer vor kompromittierten Websites.

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Textgröße ändern: