English Woman's Journal - Zahl der Todesopfer bei Waldbränden in Algerien auf 38 gestiegen

Zahl der Todesopfer bei Waldbränden in Algerien auf 38 gestiegen


Zahl der Todesopfer bei Waldbränden in Algerien auf 38 gestiegen
Zahl der Todesopfer bei Waldbränden in Algerien auf 38 gestiegen / Foto: - - @elkalaphotographe / ESN/AFP

Bei den Waldbränden in Algerien sind nach neuen Angaben 38 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Zivilschutzbehörde und örtliche Medien am Donnerstag mitteilten, starben 30 Menschen allein in der Umgebung der Stadt El Tarf im äußersten Osten des Landes nahe der Grenze zu Tunesien. Zudem gebe es mehr als 200 Verletzte, berichteten örtliche Medien. Auch im Norden des Landes wüteten mehrere Waldbrände.

Textgröße ändern:

In der Nähe der 100.000-Einwohner-Stadt El Tarf habe "ein Feuer-Tornado in wenigen Sekunden alles mit sich genommen", sagte ein Lokaljournalist der Nachrichtenagentur AFP. Bei den meisten Todesopfern handele es sich um Menschen, die während ihres Besuchs in einem Tierpark von Flammen eingeschlossen wurden. Fernsehberichten zufolge besuchte Regierungschef Ayman Benabderrahmane am Donnerstagmorgen das Katastrophengebiet.

Nach Angaben der Behörden waren 39 Waldbrände in 14 Regierungsbezirken im Norden Algeriens ausgebrochen. Am Donnerstag waren einige davon noch nicht gelöscht und wurden von heftigem Wind angefacht. An den Löscharbeiten beteiligten sich Löschhubschrauber des Zivilschutzes und der Armee. Ein angemietetes russisches Löschflugzeug kann wegen einer Panne voraussichtlich erst am Samstag wieder eingesetzt werden, wie Innenminister Kamel Beldjoud am Mittwochabend mitteilte.

Die Brände wecken Erinnerungen an den Sommer vergangenen Jahres. Damals waren bei den tödlichsten Waldbränden in der jüngeren Geschichte des nordafrikanischen Staates mindestens 90 Menschen ums Leben gekommen.

Wissenschaftlern zufolge führt der Klimawandel rund um den Globus zu häufigeren und intensiveren Extremwetterereignissen. Damit wächst auch die Waldbrandgefahr. In Portugal und Spanien wüten derzeit ebenfalls schwere Waldbrände.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: