English Woman's Journal - Versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte in Bayern: Staatsschutz ermittelt

Versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte in Bayern: Staatsschutz ermittelt


Versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte in Bayern: Staatsschutz ermittelt

Unbekannte haben versucht, an einer KZ-Gedenkstätte im bayerischen Hersbruck Feuer zu legen. Ein städtischer Mitarbeiter entdeckte am Montag an dem Gebäude Rußspuren sowie im näheren Umfeld Gegenstände, mit denen offenbar Feuer gelegt werden sollte, wie die Polizei in Nürnberg am Dienstag erklärte. Zudem sei am Tatort eine Heliumflasche gefunden worden.

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Polizeibeamte entdeckten schließlich an einer nahegelegenen Therme sowie auf einer Straße noch Graffiti mit NS-Bezug. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten vorsätzlichen Brandstiftung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf. Die Ermittler suchen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Das Konzentrationslager Hersbruck war ein Außenlager des KZ Flossenbürg und das drittgrößte KZ der Nazis in Süddeutschland. Ab 1944 mussten Häftlinge in Hersbruck ein Stollensystem für eine geplante unterirdische Flugzeugmotorenfabrik graben, die Produktion lief aber nie an. Von den rund 9000 KZ-Insassen starben rund 4000.

D.W.Robertson--EWJ

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