English Woman's Journal - Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten

Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten


Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten
Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten / Foto: Stefano RELLANDINI - AFP

Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch auf den Kanarischen Inseln verstorbener Migranten gedacht, die bei dem Versuch starben, auf dem Seeweg die zu Spanien gehörenden Inseln zu erreichen. Im Hafen von Arguineguín auf Gran Canaria warf er einen Blumenkranz ins Wasser. Dort beklagte er zudem die "Gleichgültigkeit" gegenüber dem Schicksal von Migranten.

Textgröße ändern:

"Auch heute noch lauern Monster in diesen Gewässern", sagte Leo XIV. Er verwies auf Kriminelle, "die aus Verzweiflung Profit schlagen", und Schleuser, die Frauen und Kinder "versklaven". Auf Gran Canaria will der Papst unter anderem Flüchtlinge treffen.

Der Besuch auf den Kanarischen Inseln im Atlantik bildet den Abschluss der einwöchigen Spanien-Reise des Papstes, die er am Samstag begonnen hatte. Vor 1,5 Millionen Menschen zelebrierte er am Sonntag eine Freiluftmesse in der spanischen Hauptstadt Madrid, am Montag hielt er als erster Papst der Geschichte eine Rede vor dem spanischen Parlament. Am Mittwoch feierte das Oberhaupt der Katholiken eine Messe in der Basilika Sagrada Família in Barcelona und weihte den 172,5 Meter hohen Jesus-Christus-Turm.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Vier Tote bei Unwettern im Südosten Frankreichs

Bei schweren Unwettern im Südosten Frankreichs sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Im direkt am Mittelmeer gelegenen Département Bouches-du-Rhône seien drei Menschen gestorben, teilten die Behörden in der Nacht zum Donnerstag mit. Zudem war am Dienstag ein Mann im Département Haute-Corse ums Leben gekommen, als sein Auto von einem über die Ufer getretenen Fluss mitgerissen wurde. Ein Mensch wurde zudem noch vermisst.

PHP-Sicherheitslücke: BSI rät zur "umgehenden" Installation von Sicherheitsupdate

Nach dem Bekanntwerden einer gravierenden Sicherheitslücke in der Web-Programmiersprache PHP haben Regierungsbehörden und Unternehmen weltweit zahlreiche Internetseiten vorsorglich abgeschaltet. In Europa waren am Mittwoch unter anderem Websites in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien betroffen. Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hatten wegen der Gefahr von Cyberangriffen dringend zu diesem Schritt geraten. Zudem rieten sie zur "umgehenden" Installation eines Sicherheitsupdates. BSI-Vizepräsident Thomas Caspers warnte auch Nutzer vor kompromittierten Websites.

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Textgröße ändern: