English Woman's Journal - Vermisstensuche nach Hauseinsturz in Görlitz: Trümmer werden per Hand abgetragen

Vermisstensuche nach Hauseinsturz in Görlitz: Trümmer werden per Hand abgetragen


Vermisstensuche nach Hauseinsturz in Görlitz: Trümmer werden per Hand abgetragen
Vermisstensuche nach Hauseinsturz in Görlitz: Trümmer werden per Hand abgetragen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

In Görlitz haben Rettungskräfte am Mittwoch in den Trümmern eines mutmaßlich nach einer Gasexplosion eingestürzten Wohnhauses weiter nach drei Vermissten gesucht. Dabei müsse das zerstörte Gebäude "zum großen Teil von Hand in Form einer Menschenkette" abgetragen werden, berichtete die Polizei in der sächsischen Stadt. Auch die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks vom Montag liefen derzeit weiter, hieß es von den Beamten.

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Das Mehrfamilienhaus in der Görlitzer Innenstadt war am Montag wohl infolge einer Gasexplosion eingestürzt, seither suchen Rettungskräfte in den Trümmern nach drei womöglich verschütteten Vermissten. Laut Behörden handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 25 und 26 Jahren und einen 48-jährigen Mann. Vor Ort waren neben Feuerwehrleuten unter anderem Ortungsspezialisten des Technischen Hilfswerks und Spürhunde.

Aufgrund der Situation an der Unglückstelle müssten Helfer die Trümmer von Hand entfernen, erklärte die Polizei am Mittwoch. Alle Beteiligten arbeiteten "rund um die Uhr". Am Einsatzort bestünden weiter Gefahren.

"Die Suche nach den drei Vermissten läuft weiterhin mit voller Kraft", teilte die Stadtverwaltung mit. Im Einsatz seien unter anderem auch Feuerwehrleute aus der benachbarten polnischen Stadt Zgorzelec sowie Einheiten des Katastrophenschutzes, des Roten Kreuzes und der Malteser.

Nach der Explosion waren zeitweise zehn Nachbarhäuser geräumt worden, am Dienstag konnte die Bewohner einiger Gebäude aber wieder zurück. Am Mittwoch durften Betroffene aus den noch gesperrten Häusern gemeinsam mit Einsatzkräften am Mittwoch kurz in ihre Wohnungen, um persönliche Dinge zu holen, wie die Polizei mitteilte. Nach Stadtangaben liefen außerdem noch Abstützarbeiten an der Seitenwand eines Nachbarhauses.

A.Wallace--EWJ

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