English Woman's Journal - Feuerwehr zieht Kräfte von Brand in Berliner Grunewald ab

Feuerwehr zieht Kräfte von Brand in Berliner Grunewald ab


Feuerwehr zieht Kräfte von Brand in Berliner Grunewald ab
Feuerwehr zieht Kräfte von Brand in Berliner Grunewald ab / Foto: Lara BOMMERS - AFP/Archiv

Bei dem vor rund einer Woche im Berliner Grunewald ausgebrochenen Großbrand zieht die Feuerwehr nach und nach die Einsatzkräfte ab. Die Maßnahmen vor Ort hätten weitgehend reduziert werden können, teilte die Feuerwehr am Donnerstag mit. Eingesetzte Hubschrauber, ein Löschpanzer und Roboter beendeten demnach bereits ihren Einsatz.

Textgröße ändern:

Eine Brandwache soll jedoch noch bis mindestens Sonntag an der Einsatzstelle bleiben. Angrenzende Waldbereiche werden den Angaben zufolge zudem "dynamisch" bestreift, damit eventuell leichte Entstehungsbrände schnell erkannt und gelöscht werden können.

Auch der auf 550 Meter reduzierte Sperrkreis - anfangs betrug er tausend Meter - besteht demnach weiterhin. Es seien "einige sogenannte Hotspots vorhanden, die die Aufrechterhaltung eines verringerten Sperrkreises bedingen", erklärte die Feuerwehr. Das Betreten des aktuellen Sperrkreises bleibt für Unbefugte verboten. Den Sprengplatz selbst kontrolliert der Sprengmeister der Polizei.

In der Nacht zum vergangenen Donnerstag war es auf dem Sprengplatz, wo Weltkriegsbomben und beschlagnahmte Feuerwerkskörper gelagert werden, aus noch ungeklärter Ursache zu Explosionen gekommen. Sie lösten einen Großbrand aus, zwischenzeitlich brannte es auf etwa 50 Hektar. Die Explosionsgefahr erschwerte die Löscharbeiten stark.

Die Autobahn Avus wurde wegen des Feuers gesperrt, auch der Zugverkehr war unterbrochen. Die Bahnstrecke wurde aber bereits am Samstag wieder freigegeben, die Autobahn am Mittwoch.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Vom IS im Niger entführte Schweizerin und Österreicherin zurück in der Heimat

2025 wurden sie im Niger von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) entführt - nun sind die Schweizerin Claudia Abt und die Österreicherin Eva Gretzmacher freigelassen worden und in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Die 69-jährige Schweizerin landete am Donnerstag am Flughafen Belp nahe Bern, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Das österreichische Außenministerium bestätigte die Landung der 76-jährigen Gretzmacher in Wien.

Justizminister: 217 Menschen nach Protesten am Wochenende in Frankreich inhaftiert

Nach den landesweiten Ausschreitungen am vergangenen Wochenende in Frankreich sind nach Regierungsangaben 217 Menschen inhaftiert worden. "Es handelt sich im Allgemeinen um Männer zwischen 18 und 25 Jahren, die zum größten Teil den Justizbehörden nicht bekannt sind", sagte der französische Justizminister Gérald Darmanin am Donnerstag vor der Justizvollzugsanstalt in Fleury-Mérogis im Département Essonne.

Textgröße ändern: