English Woman's Journal - US-Anklage wegen Bestechung gegen indischen Unternehmer wird wohl fallen gelassen

US-Anklage wegen Bestechung gegen indischen Unternehmer wird wohl fallen gelassen


US-Anklage wegen Bestechung gegen indischen Unternehmer wird wohl fallen gelassen
US-Anklage wegen Bestechung gegen indischen Unternehmer wird wohl fallen gelassen / Foto: Punit PARANJPE - AFP

Eine Klage wegen Bestechung gegen den indischen Industriellen und Milliardär Gautam Adani in den USA wird wohl fallen gelassen - gegen die Zahlung von 18 Millionen Dollar (15,5 Millionen Euro). Adanis Unternehmen erklärte am Freitag, mit der Zahlung sei ausdrücklich nicht das Eingeständnis einer Schuld verbunden.

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Laut Anklage sollen Adani und mehrere seiner Beschäftigten 250 Millionen Dollar an indische Beamte gezahlt haben, um im Geschäft mit Solaranlagen in Indien zum Zug zu kommen - zum Nachteil von Investoren in den USA.

Adanis Firma Green Energy erklärte am Freitag, Gautam Adani und sein Neffe Sagar Adani hätten die Zahlung einer Strafe von 18 Millionen Dollar akzeptiert. Damit würden sie die in der Zivilklage erhobenen Vorwürfe weder anerkennen noch abstreiten.

Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, die US-Ermittler würden die Klage gegen Adani fallen lassen. Gautam Adani habe ein neues Anwaltsteam engagiert, das von Robert Giuffra angeführt werde - er ist ein Anwalt von US-Präsident Donald Trump.

Laut Zeitungsbericht gab es im April ein Treffen von Verteidigung und Anklage. Giuffra habe damals zugesagt, dass Adani bereit sei, zehn Milliarden Dollar in den USA zu investieren und 15.000 Jobs zu schaffen, sollte die Klage fallen gelassen werden.

Gautam Adani, Gründer der Adani Gruppe, ist laut "Forbes" einer der reichsten Männer der Welt mit einem geschätzten Vermögen von 82 Milliarden Dollar. Er hatte die gegen ihn in den USA erhobenen Vorwürfe stets als unbegründet zurückgewiesen.

D.Findlay--EWJ

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