English Woman's Journal - Tödliche Attacke auf Zugbegleiter: Einzelheiten aus Ermittlungen veröffentlicht

Tödliche Attacke auf Zugbegleiter: Einzelheiten aus Ermittlungen veröffentlicht


Tödliche Attacke auf Zugbegleiter: Einzelheiten aus Ermittlungen veröffentlicht
Tödliche Attacke auf Zugbegleiter: Einzelheiten aus Ermittlungen veröffentlicht / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Dreieinhalb Monate nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Mittwoch Einzelheiten zum Stand der Ermittlungen veröffentlicht. Der Tatverdächtige sitzt demnach weiterhin in Untersuchungshaft. Er habe das Tatgeschehen eingeräumt, einen Tötungsvorsatz aber bestritten, erklärten die Ermittler. Teils habe er sich auf Erinnerungslücken berufen.

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Die forensisch-psychiatrische Begutachtung des 26-Jährigen habe vorläufig keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass seine Einsichts- oder Steuerungsfähigkeit erheblich eingeschränkt oder aufgehoben war. Weitere rechtsmedizinische Gutachten standen noch aus, die Ermittlungen dauerten an.

Der Beschuldigte soll Anfang Februar ohne Ticket mit der Bahn gefahren sein und den Zugbegleiter bei einer Kontrolle in der Nähe von Landstuhl brutal angegriffen haben. Der 36-Jährige starb später an seinen Verletzungen.

Die Tat löste bundesweit Entsetzen aus, eine Debatte über die Sicherheit des Zugpersonals begann. Mitte Februar richtete die Bahn einen "Sicherheitsgipfel" mit Gewerkschaftern sowie Vertretern aus Politik und Behörden aus.

Beschlossen wurden unter anderem die Einstellung von 200 zusätzlichen Kräften bei der DB Sicherheit, eine Verbesserung der Schutzausrüstung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine bessere Zusammenarbeit mit der Bundespolizei.

L.MacDonald--EWJ

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