English Woman's Journal - Großbrand in kubanischem Treibstofflager unter Kontrolle

Großbrand in kubanischem Treibstofflager unter Kontrolle


Großbrand in kubanischem Treibstofflager unter Kontrolle
Großbrand in kubanischem Treibstofflager unter Kontrolle / Foto: Yamil LAGE - AFP

Nach tagelangem Kampf gegen die Flammen ist es den Einsatzkräften in Kuba gelungen, das riesige Feuer in einem Treibstofflager im Westen des Landes unter Kontrolle zu bringen. Dies teilte am Mittwoch die Feuerwehr in Matanzas mit. Der wohl größte Brand in der Geschichte Kubas war am Freitag durch einen Blitzschlag in einen Treibstofftank ausgelöst worden. Mindestens ein Mensch kam durch das Feuer ums Leben, rund 120 weitere wurden verletzt.

Textgröße ändern:

"Man kann sagen, dass das Feuer unter Kontrolle ist", sagte der Vize-Chef der kubanischen Feuerwehr, Alexander Ávalos Jorge, vor Journalisten. Er dankte ausdrücklich Mexiko und Venezuela für ihre Hilfe bei den Löscharbeiten. Bei diesen war ein Feuerwehrmann gestorben, 14 Einsatzkräfte galten am Mittwoch weiter als vermisst.

Zugleich machte Ávalos deutlich, dass das vollständige Löschen der Flammen noch einige Tage dauern werde. Diese wurden durch das in mehreren vom Feuer ergriffenen Tanks gelagerte Öl immer wieder angefacht. Auch am Mittwoch loderten weiter hohe Flammen aus dem Komplex, dichter Rauch hüllte die Region ein.

K.Marshall--EWJ

Empfohlen

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Vom IS im Niger entführte Schweizerin und Österreicherin zurück in der Heimat

2025 wurden sie im Niger von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) entführt - nun sind die Schweizerin Claudia Abt und die Österreicherin Eva Gretzmacher freigelassen worden und in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Die 69-jährige Schweizerin landete am Donnerstag am Flughafen Belp nahe Bern, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Das österreichische Außenministerium bestätigte die Landung der 76-jährigen Gretzmacher in Wien.

Justizminister: 217 Menschen nach Protesten am Wochenende in Frankreich inhaftiert

Nach den landesweiten Ausschreitungen am vergangenen Wochenende in Frankreich sind nach Regierungsangaben 217 Menschen inhaftiert worden. "Es handelt sich im Allgemeinen um Männer zwischen 18 und 25 Jahren, die zum größten Teil den Justizbehörden nicht bekannt sind", sagte der französische Justizminister Gérald Darmanin am Donnerstag vor der Justizvollzugsanstalt in Fleury-Mérogis im Département Essonne.

Textgröße ändern: