English Woman's Journal - Tierschützer: Illegaler Heimtierhandel nimmt zu - Hunde am häufigsten gehandelt

Tierschützer: Illegaler Heimtierhandel nimmt zu - Hunde am häufigsten gehandelt


Tierschützer: Illegaler Heimtierhandel nimmt zu - Hunde am häufigsten gehandelt
Tierschützer: Illegaler Heimtierhandel nimmt zu - Hunde am häufigsten gehandelt / Foto: Nhac NGUYEN - AFP/Archiv

Der illegale Handel mit Haustieren hat laut einer Auswertung von Tierschützern zugenommen. 2025 wurden mindestens 2250 Tiere in 257 Fällen entdeckt, wie der Deutsche Tierschutzbund am Dienstag in Bonn mitteilte. Es sei jedoch von einer deutlich höheren Dunkelziffer auszugehen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Fälle und der illegal gehandelten Tiere wieder.

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"Nach den Rekordzahlen während der Coronapandemie und einem Rückgang nach der Pandemie beobachten wir aktuell wieder eine steigende Tendenz", erklärte Romy Zeller vom Deutschen Tierschutzbund. Der Verband forderte zumindest strengere gesetzliche Vorgaben beim Onlinehandel mit Tieren. Händler sollten ihre Identität nachweisen müssen.

Am häufigsten wurde mit Hunden illegal gehandelt. 598 Tiere waren 2025 von illegalem Handel betroffen. Dazu zählten vor allem Rassehunde wie Zwergspitze, Malteser oder Pudel. Bei Katzen gab es 56 Fälle. Daneben wurde mit 1596 Tieren anderer Arten illegal gehandelt, darunter Landschildkröten, Koikarpfen, verschiedene Vogelarten sowie sechs Affen, zwei Zebras, ein Serval und eine Antilope.

Die meisten Fälle wurden in Bayern, Sachsen und Hamburg aufgedeckt. Am häufigsten kamen die Tiere aus Rumänien oder Bulgarien. Durch den illegalen Handel geraten Tierheime laut Tierschutzbund an ihre finanziellen Grenzen. Weil die Tiere oft schwer krank seien, hätten sie hohe Kosten für die intensive tiermedizinische Betreuung zu tragen. Der Tierschutzbund forderte von der Bundesregierung finanzielle Hilfen für Tierheime.

L.Scott--EWJ

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