English Woman's Journal - 410.000 Euro bei fingiertem Überfall erbeutet: Bewährungsstrafe für 25-Jährigen

410.000 Euro bei fingiertem Überfall erbeutet: Bewährungsstrafe für 25-Jährigen


410.000 Euro bei fingiertem Überfall erbeutet: Bewährungsstrafe für 25-Jährigen
410.000 Euro bei fingiertem Überfall erbeutet: Bewährungsstrafe für 25-Jährigen / Foto: ANDRE PAIN - AFP/Archiv

Wegen eines fingierten Überfalls in Berlin ist der Fahrer eines Geldtransporters zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den 25-Jährigen am Mittwoch der veruntreuenden Unterschlagung sowie der Vortäuschung einer Straftat schuldig.

Textgröße ändern:

Außerdem ordnete das Gericht die Einziehung der erbeuteten Summe von knapp 410.000 Euro an. Dies werde bis zu Verjährung der Frist in 30 Jahren verhindern, dass der Angeklagte zu Wohlstand komme, sagte Richter Daniel Rehmet in seiner Urteilsbegründung.

Die Tat hatte sich im Oktober 2024 Berliner Stadtteil Tempelhof ereignet. Laut Anklage ermöglichte der Beschuldigte einem Mittäter während der kurzen Abwesenheit seines Beifahrers, Geldkassetten und sogenannte Safebags aus dem Geldtransporter zu entwenden.

Anschließend löste er die Warnanlage aus und rief um Hilfe. Den eintreffenden Polizisten berichtete er, er sei unter Androhung einer Schusswaffe von Unbekannten überfallen worden.

Der Angeklagte räumte die Vorwürfe ein. Das Vortäuschen des Überfalls sei ihm von zwei Unbekannten vorgeschlagen wurde, bei denen er hohe Spielschulden hatte. Diese hätten die Routen des Geldtransporters gekannt auch das Geld an sich genommen.

Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren und die Einziehung der Taterträge in Höhe von 410.000 Euro. Die Verteidigung plädierte auf eine Bewährungsstrafe von höchstens zwei Jahren.

St.Ch.Russell--EWJ

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: