English Woman's Journal - Anklage nach Messerattacke in Elektronikmarkt in Ulm: Ziel Sicherungsverwahrung

Anklage nach Messerattacke in Elektronikmarkt in Ulm: Ziel Sicherungsverwahrung


Anklage nach Messerattacke in Elektronikmarkt in Ulm: Ziel Sicherungsverwahrung
Anklage nach Messerattacke in Elektronikmarkt in Ulm: Ziel Sicherungsverwahrung / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach einer Attacke auf Mitarbeiter eines Elektronikfachmarkts in Ulm im Januar hat die Staatsanwaltschaft einen 30 Jahre alten Mann wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. In einem Prozess werde außer einer Verurteilung auch die anschließende Sicherungsverwahrung des wegen Gewalttaten bereits erheblich vorbestraften Manns angestrebt, teilte die Ermittlungsbehörde in der baden-württembergischen Stadt am Donnerstag mit. Über die Zulassung der Anklage muss nun das Ulmer Landgericht entscheiden.

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Der aus dem ostafrikanischen Eritrea stammende Angeklagte soll im Januar mit einem von ihm verdeckt mitgeführten Messer in der Mittagszeit in den Laden gegangen sein. Dort soll er auf den 25 Jahre alten Mitarbeiter zugegangen und ihn ohne Vorwarnung niedergestochen haben. Sein Motiv sei Wut und Frustration gewesen, die er an einem beliebig ausgewählten Menschen habe auslassen wollen, hieß es.

Der Angeklagte soll den Mitarbeiter durch zahlreiche Stiche lebensgefährlich verletzt und auch noch weiter auf ihn eingestochen haben, als er wehrlos am Boden lag. Als zwei Kollegen zur Hilfe eilten, soll er auch auf diese eingestochen haben. Der Angeklagte soll den Laden verlassen haben, als er davon ausging, dass der Mitarbeiter sterben werde.

Zwei hinzugerufene Polizisten soll er danach ebenfalls zu attackieren versucht haben - diese konnten ihn mit zwei Schüssen stoppen. Der 25 Jahre alte Mitarbeiter musste mehrfach reanimiert werden, überlebte aber. Seine Kollegen erlitten oberflächliche Stichverletzungen.

N.Macleod--EWJ

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