English Woman's Journal - Millionenschaden mit Investments in Öl aus Alaska: Drei Angeklagte verurteilt

Millionenschaden mit Investments in Öl aus Alaska: Drei Angeklagte verurteilt


Millionenschaden mit Investments in Öl aus Alaska: Drei Angeklagte verurteilt
Millionenschaden mit Investments in Öl aus Alaska: Drei Angeklagte verurteilt / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Das Landgericht Stuttgart hat zwei Männer und eine Frau, die mit Investments in Öl und Gas aus Alaska einen hohen Millionenschaden verursachten, wegen Insolvenzverschleppung verurteilt. Ein 62-Jähriger soll für vier Jahre und acht Monate in Haft, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte.

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Ein 53 Jahre alter Mitangeklagter erhielt wegen Beihilfe eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monate. Er soll 150.000 Euro als Bewährungsauflage zahlen. Eine mitangeklagte 33-Jährige wurde wegen vorsätzlicher Insolvenzverschleppung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass zwei der Angeklagten für eine Gesellschaft zu spät den Insolvenzantrag gestellt hatten. Der dritte Angeklagte leistete als Rechtsanwalt und rechtlicher Berater Beihilfe.

Die Gesellschaft leitete Unternehmen, die sich überwiegend mit der Suche nach Erdöl und Erdgas in Alaska beschäftigten. Über verschiedene Investmentangebote warb sie laut Anklage Anlegergelder im dreistelligen Millionenbereich ein.

Laut Urteil gab es ab dem Jahr 2016 keine finanzielle Förderung durch den US-Bundesstaat Alaska. Das Projekt war allerdings ohne diese Förderung finanziell nicht darstellbar. Anleihen wurden nicht zurückgezahlt, wodurch Anleger viel Geld verloren. Nicht alle Anleihen waren allerdings Gegenstand des Verfahrens.

Die deutsche Aktiengesellschaft war spätestens ab Juli 2017 zahlungsunfähig. Ab Januar 2019 wurden die tatsächlichen Verhältnisse der Gesellschaft verschleiert. Dazu wurde unter anderem der Sitz der Firma an eine Briefkastenadresse in Berlin verlegt.

T.Burns--EWJ

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